Sports Medicine Research
Prägnante Zusammenfassungen und Einblicke in neueste wissenschaftliche Studien – schnell, klar und direkt auf den Punkt gebracht
Aktuelle Studien und wissenschaftliche Artikel bilden eine essenzielle Grundlage sportmedizinischen Wissens. Doch in der stetig wachsenden Flut neuer Publikationen drohen wichtige Erkenntnisse schnell unterzugehen oder übersehen zu werden. Besonders im Kontext der sportmedizinischen Forschung zeigt sich ein zunehmender Bedarf, den klassischen Wissenstransfer – etwa von der Grundlagenforschung in die Praxis – durch translationale Ansätze zu ergänzen. Wir unterstützen Sie dabei, stets informiert zu bleiben: Mit prägnanten Zusammenfassungen ausgewählter Studien aus verschiedenen Bereichen der Sportmedizin liefern wir Ihnen regelmäßig kompakte Einblicke mit hoher praktischer Relevanz. So erhalten Sie in kurzer Zeit einen klaren Überblick über zentrale Inhalte. Für alle, die tiefer einsteigen möchten, ist die vollständige Studie selbstverständlich verlinkt.
Ergonomische Risikoanalyse im professionellen Tanz
Diese Studie untersucht die physischen Anforderungen im professionellen klassischen Balletttraining von 28 Tänzern (16 Frauen, 12 Männer) mittels inertialer Bewegungserfassung und bewertet das ergonomische Risiko mit dem Rapid Entire Body Assessment (REBA). Frauen zeigten signifikant längere Zeiten im Hochrisikobereich als Männer (94 % vs. 89 %; p < 0,001). Die mittleren REBA-Werte lagen bei 6,31 für Frauen und 6,03 für Männer, wobei in der letzten Trainingsphase die REBA-Werte sanken, aber das Verletzungsrisiko durch Ermüdung und Bodenreaktionskräfte stieg.
ACTIVATE-Konsens: Körperliche Aktivität in der klinischen Praxis
Die ACTIVATE-Studie entwickelte Empfehlungen für Gesundheitsfachkräfte zur Beurteilung, Verordnung und Förderung von körperlicher Aktivität bei Patienten mit nichtübertragbaren Krankheiten mittels eines mehrstufigen Konsensprozesses mit Experten aus 13 Ländern.
Virtuelles Gruppenprogramm für Vorsorge bei Prä-Frailty (Prä-Gebrechlichkeit)
Ziel der Studie war es, die Machbarkeit und Akzeptanz des medizinischen Gruppenbesuchsprogramms ‚Age Self Care-Resilience‘ bei älteren Erwachsenen mit Prä- bis leichter Frailty zu prüfen. Das 8-wöchige virtuelle Programm umfasste Sitzungen zu Bewegung, Ernährung und psychosozialer Gesundheit. Die Teilnehmer zeigten hohe Teilnahmebereitschaft und Zufriedenheit.
Trainingsbedingte Ausdauer- und Stoffwechselverbesserungen
Diese Studie untersucht die Rolle der ventromedialen hypothalamischen SF1-Neuronen bei den physiologischen Anpassungen durch Ausdauertraining. Die Forschung zeigt, dass die Aktivierung dieser Neuronen nach dem Training essenziell für die Steigerung der Ausdauerleistung und metabolischer Verbesserungen ist.
Proteinaufnahme beim Frühstück begünstigt Muskelmasse
Diese Scoping-Review untersucht den Einfluss von Proteinaufnahme zum Frühstück auf Muskelmasse und Muskelkraft bei Erwachsenen. Die Auswertung von 15 Studien zeigte, dass eine hohe Proteinzufuhr am Morgen überwiegend mit einer Zunahme der Muskelmasse assoziiert war, während die Effekte auf die Muskelkraft uneinheitlich blieben.
Suture Tape Augmentation bei ACL-Rupturen
Diese systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse untersuchte die Wirksamkeit der Suture Tape Augmentation (SA) bei der operativen Behandlung von ACL-Rupturen anhand von 17 Studien mit insgesamt mehreren Hundert Patienten. Obwohl SA im Vergleich zu präoperativen Werten Verbesserungen in funktionellen Scores und Schmerzwerten zeigte, waren die Unterschiede zu herkömmlichen Operationen ohne SA meist nicht signifikant.
Widerstandstraining (Resistance Training) verbessert Muskelkraft, Hypertrophie und physische Leistung bei Gesunden
Diese aktuelle Übersicht von 137 Reviews mit über 30.000 Teilnehmern untersucht den Einfluss der Widerstandstrainingsverschreibung (RTx) auf Muskelkraft, Muskelgröße (Hypertrophie) und körperliche Leistungsfähigkeit bei gesunden Erwachsenen. Das Ergebnis bestätigt, dass widerstandsbasierte Trainingsformen im Vergleich zu keiner Übung die Muskelkraft, Größe, Kraft, Ausdauer, Kontraktionsgeschwindigkeit, Ganggeschwindigkeit, Balance und weitere körperliche Funktionen signifikant verbessern.
Bone–Brain Axis: Koinzidenz von Depression und Osteoporose
Die Studie untersucht die komplexe bidirektionale Kommunikation zwischen Knochen und Gehirn (Knochen-Hirn-Achse) als zentrales Bindeglied zwischen Depression und Osteoporose. Sie beschreibt molekulare und zelluläre Mechanismen, die erklären, wie Depression Knochenschwund fördert und wie von Knochen stammende Faktoren das Gehirn und die Stimmung beeinflussen.
Progressives Widerstandstraining reduziert Fatigue bei Brustkrebspatientinnen
Die BEST-Studie überprüft in einer prospektiv randomisierten kontrollierten Intervention die Wirksamkeit von 12-wöchigem progressivem Widerstandstraining im Vergleich zu Muskelrelaxation bei Brustkrebspatientinnen während der adjuvanten Radiotherapie. Ziel ist die Reduktion von cancer-related fatigue (CRF) sowie die Verbesserung der Lebensqualität und körperlichen Fitness.
Immuntherapie beim metastasiertem Nierenzellkarzinom: Einfluss eines Butyrat-bildenen Bakteriums
Die Studie untersucht die Wirksamkeit und Sicherheit der Kombination von Nivolumab und Ipilimumab mit oder ohne lebende bakterielle Supplementierung in der Behandlung von metastasiertem Nierenzellkarzinom. Wichtige mikrobiombezogene Analysen wurden durchgeführt.
Einsatz von Orthesen bei Gonarthrose
Die Studie untersuchte, ob das Hinzufügen von passgenauer Knieorthese mit Adhärenzförderung zu Beratung, schriftlichen Informationen und Übungsanleitung (AIE+B) gegenüber alleiniger Beratung und Übungsanleitung (AIE) die Symptome bei Kniearthrose besser verbessern kann. Es zeigte sich eine signifikante, aber kleine Verbesserung im KOOS-5 Score nach sechs Monaten.
Mikrobiom-Dysbiose als entscheidender Risikofaktor für periprothetische Gelenkinfektionen
Diese Studie untersucht die Rolle des menschlichen Mikrobioms, insbesondere der Darmmikrobiota, bei chirurgischen Wundinfektionen und periprothetischen Gelenkinfektionen (PJI). Wesentliche Erkenntnisse zeigen, dass Dysbiose und beeinträchtigte Darmbarrierefunktionen das Risiko für PJI erhöhen und die Patienteneigene Mikrobiota oft die Erregerquelle ist. Präventionsstrategien sollten daher neben exogenen Pathogenen auch die Optimierung des Mikrobioms berücksichtigen.
Alltagsbewegungen bei lumbalen Rückenschmerzen
Die prospektive Studie untersuchte kurzfristige Risiken für Verschlechterungen von Rückenschmerzen durch 10 gängige Bewegungsaktivitäten sowie deren Einfluss auf langfristige funktionelle Einschränkungen nach 1 Jahr. Es zeigte sich ein erhöhtes Risiko für Schmerzschübe bei Heben, Bücken, Ziehen/Drücken, Drehen und Hocken, während Sitzen mit einem geringeren Risiko assoziiert war. Langfristig hatten die Aktivitäten jedoch keinen Einfluss auf die Funktion.
Yoga zur Milderung altersbedingter physiologischer Einschränkungen
Diese Übersichtsarbeit untersucht, wie Yoga als multimodale Mind-Body-Praxis altersbedingten Frailty entgegenwirken kann. Dabei werden Auswirkungen auf Herz-Kreislauf-, Lungen-, Muskel-Skelett- sowie Nervensysteme beleuchtet.
Photobiomodulation bei chronischen Schmerzen
Diese systematische Übersichtsarbeit bewertet randomisierte kontrollierte Studien zu Photobiomodulation (PBM) bei chronischen Schmerzsyndromen bei Erwachsenen. Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Schmerzlinderung, insbesondere bei Fibromyalgie und neuropathischem Schmerz, mit funktionellen Verbesserungen und guter Verträglichkeit.
Anthocyane verbessern verschiedene Bereiche der kognitiven Funktion
Diese Meta-Analyse untersuchte den Einfluss anthocyanreicher Nahrungsergänzungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit und fand signifikante Verbesserungen in mehreren kognitiven Domänen verglichen mit Kontrollgruppen.
Metabolische Optimierung zur Verbesserung der Wirksamkeit orthobiologischer Therapien
Diese narrative Übersichtsarbeit untersucht, wie modulierbare metabolische Faktoren wie Adipositas, Insulinresistenz, chronische Entzündungen und Schlafmangel die Effektivität von orthobiologischen Therapien (z.B. PRP, Knochenmarkaspirat) beeinflussen und stellt evidenzbasierte Strategien zur metabolen Optimierung vor.
Negative soziale Bindungen als Risikofaktoren für beschleunigtes biologisches Altern und Multimorbidität
Die Studie untersucht den Einfluss negativer sozialer Beziehungen („Hassler“) auf biologisches Altern, Entzündungen und Multimorbidität anhand epigenetischer Alterungsmarker bei einer Bevölkerungsstichprobe aus Indiana. Es zeigt sich, dass insbesondere Frauen, Raucher, Menschen mit schlechter Gesundheit oder belastenden Kindheitserfahrungen häufiger negative soziale Bindungen haben. Jede zusätzliche negative Bindung ist mit einem um ca. 1,5 % schnelleren Alterungsprozess bzw. etwa 9 Monate höherem biologischen Alter verbunden.
Injektion von Hyaluronsäure in die thorakolumbale Faszie
Diese Studie untersuchte in einem Tiermodell die Wirkung von Hyaluronan (HA) unterschiedlicher Molekulargewichte (Mw) auf die thorakolumbale Faszie (TLF) im Hinblick auf Gleitfähigkeit und Gewebeveränderungen. Ergebnis war, dass niedrigmolekulares HA eine bessere Gleiteigenschaft zeigt und sich leichter injizieren lässt, ohne profibrotische Effekte hervorzurufen.
Gewichtsmanagement durch Mahlzeiten-Ersatz-Therapie in der Arztpraxis
Die vorliegende nicht kontrollierte Beobachtungsstudie untersucht ein ambulantes, ärztlich betreutes Gewichtsreduktionsprogramm mit Mahlzeiten-Ersatz-Therapie bei übergewichtigen und adipösen Erwachsenen über 24 Monate. Die wichtigsten Ergebnisse zeigen eine signifikante durchschnittliche Gewichtsreduktion von 12,6 kg (11 % des Ausgangsgewichts) mit überwiegender Fettreduktion und gutem Erhalt der Muskelmasse (Body Cell Mass).
Schneller oder langsamer Gewichtsverlust
Die Studie untersuchte bei übergewichtigen Erwachsenen, ob die Geschwindigkeit des Gewichtsverlusts die spätere Gewichtszunahme beeinflusst. Es zeigte sich, dass nach knapp drei Jahren sowohl bei Teilnehmern mit schnellem als auch mit langsamem Gewichtsverlust ein ähnlich großer Anteil des verlorenen Gewichts wieder zugenommen wurde.
Mind-Body-Medizin in der Schmerztherapie
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Wirksamkeit von achtsamkeitsbasierten Interventionen, insbesondere dem 8-wöchigen Mindfulness-based Stress Reduction (MBSR)-Programm, zur Behandlung chronischer Schmerzen, darunter Rückenschmerzen, Migräne und rheumatoide Arthritis. Wichtige Studien zeigen signifikante Schmerzlinderung bei einem Großteil der Teilnehmenden.
Langzeitkonsum von Kakao bei C. elegans
Die Studie untersucht die Effekte einer langfristigen Kakaozufuhr auf altersbedingte Gesundheitsparameter und Lebensspanne bei C. elegans. Kakao verbesserte altersbedingte Defizite bei neuromuskulärer Funktion, Lernen, Kurzzeitgedächtnis und mitochondrialer Funktion sowie die Thermotoleranz und verlängerte Mittel- und Medianlebensdauer.
Nahinfrarote Photobiomodulation fördert Lebensfähigkeit und Knorpelmatrix-Synthese in menschlichen Chondrozyten
Die Studie untersucht den Einfluss verschiedener Parameter der nahinfraroten Photobiomodulation (PBM) auf die Lebensfähigkeit und die Synthese der Knorpelmatrix in menschlichen Chondrozyten. Die Resultate zeigen, dass insbesondere bestimmte Wellenlängen und Bestrahlungsmodi die metabolische Aktivität und die Expression von Knorpelmatrixproteinen deutlich verbessern.
Knieorthesen bei Gonarthrose
Ziel der Studie war es, zu untersuchen, ob die Zugabe einer compartmentspezifischen Knieorthese mit Adhärenzunterstützung zu Beratung, schriftlichen Informationen und Übungsanleitung (AIE+B) bessere Ergebnisse bei Patienten mit Kniearthrose erzielt als nur Beratung und Übungsanleitung (AIE). Die Ergebnisse zeigen eine signifikante, wenn auch kleine Verbesserung der Symptome bei Verwendung der Orthese.
PRP bei Kniearthrose
Diese systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse prüft, wie die Anzahl der Thrombozyten in plättchenreichem Plasma (PRP) die Schmerz- und Funktionsergebnisse bei Kniearthrose im Vergleich zu Hyaluronsäure oder Placebo beeinflusst. Die mittlere Thrombozyten-Dosis zeigt die größten Effekte.
Qigong (Baduanjin) mit blutdrucksenkender Wirkung
Diese multizentrische, offene, randomisierte kontrollierte Studie untersuchte die kurz- und langfristigen Effekte von Baduanjin auf den 24-Stunden-Systolischen Blutdruck (SBP) bei Personen mit hochnormalem Blutdruck. Nach 12 und 52 Wochen zeigte Baduanjin eine signifikante Blutdrucksenkung gegenüber selbständigem Training, wobei der Effekt vergleichbar zur Wirkung von zügigem Gehen war.
Ketogene Diät als mögliche Therapie bei posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS)
Die Studie untersucht die Wirkung einer ketogenen Diät auf Symptome der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) und evaluiert deren potenziellen therapeutischen Nutzen.
Moderate bis intensive Freizeitaktivität senkt Krebssterblichkeitsrisiko
Diese Studie analysierte den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität nach Krebsdiagnose und Krebssterblichkeit bei Überlebenden von sieben selten untersuchten Krebsarten. Es zeigte sich, dass moderate bis intensive Freizeitaktivität mit einem geringeren Risiko für krebsbedingte Todesfälle assoziiert ist.
Kürzere RTS-Zeit durch PRP nach Hamstring-Verletzungen
Diese systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit von PRP-Injektionen bei akuten Hamstring-Verletzungen insbesondere hinsichtlich Rückkehr-zum-Sport-Zeiten (RTP), Wiederverletzungsraten und Nebenwirkungen. Sechs randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) mit insgesamt 277 Patienten wurden ausgewertet.
Exercise reduziert Depressionen und Ängsten
Diese Studie fasst Meta-Analysen randomisierter kontrollierter Studien zusammen, die die Wirkung von Bewegung auf depressive und ängstliche Symptome bei verschiedenen Bevölkerungsgruppen untersuchen. Die Analyse zeigt, dass Bewegung signifikante Symptome mindert, insbesondere aerobe Übungen, mit den größten Effekten bei jungen Erwachsenen und Frauen nach der Geburt.
Thromboinflammatorische Tether-Strukturen verstärken schwere Entzündungen
Die Studie untersucht die Rolle von plättchenbasierten integrin- und tetraspaninreichen Tethers (PITTs) bei der Verstärkung von Entzündungen. Dabei werden die Bildung von PITTs durch das Integrin αIIbβ3 und deren Einfluss auf Immunreaktionen und thrombotisch-inflammatorische Krankheiten analysiert.
Präoperative Emotionen und Erwartungen beeinflussen Schmerz nach Knie-Totalendoprothese
Die Studie untersuchte, wie voroperative emotionale Zustände und Behandlungserwartungen den frühen postoperativen Schmerz nach einer Knie-Totalendoprothese beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass negative Behandlungserwartungen den Zusammenhang zwischen Stimmungslage und postoperativem Schmerz mediieren.
Optimierung präoperativer Erwartungen zur Reduktion von postoperative Schmerzen
Diese randomisierte kontrollierte Studie untersucht, wie eine verbesserte Arzt-Patienten-Kommunikation und beobachtendes Lernen in digitalen Videos die Präoperationserwartungen und das postoperative Schmerzmanagement bei Patienten mit totaler Hüftendoprothese beeinflussen.
Ballaststoffzufuhr und Entzündungsmarker bei Jugendlichen
Die Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Ballaststoffaufnahme und Entzündungsmarkern bei 17-jährigen Jugendlichen. Höhere Ballaststoffzufuhr aus Getreide führte zu niedrigeren Leptinspiegeln, was auf eine potenzielle Entzündungsreduktion hinweist.
Therapeutischer Einsatz der Relaxation Response bei stressbedingten Erkrankungen
Die Studie untersucht den therapeutischen Zusammenhang zwischen der Relaxation Response (RR) und stressbedingten Erkrankungen. Es werden molekulare Mechanismen sowie autoregulative Wege analysiert, die die Rolle der RR in der Behandlung solcher Erkrankungen erklären.
Kniearthrose: Einfluss VEGF-Konzentration Wirksamkeit der PRP-Therapie
Diese Studie untersucht, wie die Konzentration von vascular endothelial growth factor (VEGF) die kurzfristige Wirksamkeit der plättchenreichen Plasma-(PRP)-Therapie bei Patienten mit Kniearthrose beeinflusst.
Positive Lebensstilfaktoren reduzieren Gesundheitskosten bei Rückenschmerzen
Die Studie untersucht, wie ein entwickelter Lebensstil-Verhaltensindex mit Einsparungen bei den Gesundheitskosten für Rückenschmerzen zusammenhängt. Ein besserer Lebensstil ist mit signifikant niedrigeren Kosten für Medikamente und Arztbesuche im Zusammenhang mit Rückenschmerzen verbunden.
Hoher Milchkonsum mit erhöhter Sterblichkeit und Frakturrisiko verbunden
Die Studie untersucht den Zusammenhang zwischen hohem Milchkonsum und Mortalität sowie Frakturen bei Frauen und Männern aus zwei großen schwedischen Kohorten. Die Ergebnisse zeigen, dass ein hoher Milchkonsum mit einem gesteigerten Sterberisiko und bei Frauen auch mit einem erhöhten Frakturrisiko assoziiert ist.
Intranasales Oxytocin und körperliche Intimität fördern Wundheilung und reduzieren Stresshormone
Ziel der Studie war es, die Effekte von intranasalem Oxytocin, positiver Interaktion und täglicher körperlicher Intimität auf Stressreaktionen und dermatologische Wundheilung zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass Oxytocin zusammen mit körperlicher Nähe und Sexualität die Wundheilung verbessert und Cortisolspiegel senkt.
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