Sports Medicine Research
Prägnante Zusammenfassungen und Einblicke in neueste wissenschaftliche Studien – schnell, klar und direkt auf den Punkt gebracht
Aktuelle Studien und wissenschaftliche Artikel bilden eine essenzielle Grundlage sportmedizinischen Wissens. Doch in der stetig wachsenden Flut neuer Publikationen drohen wichtige Erkenntnisse schnell unterzugehen oder übersehen zu werden. Besonders im Kontext der sportmedizinischen Forschung zeigt sich ein zunehmender Bedarf, den klassischen Wissenstransfer – etwa von der Grundlagenforschung in die Praxis – durch translationale Ansätze zu ergänzen. Wir unterstützen Sie dabei, stets informiert zu bleiben: Mit prägnanten Zusammenfassungen ausgewählter Studien aus verschiedenen Bereichen der Sportmedizin liefern wir Ihnen regelmäßig kompakte Einblicke mit hoher praktischer Relevanz. So erhalten Sie in kurzer Zeit einen klaren Überblick über zentrale Inhalte. Für alle, die tiefer einsteigen möchten, ist die vollständige Studie selbstverständlich verlinkt.
Kinesio-Taping bei muskuloskelettalen Erkrankungen
Ziel der Studie war es, die Wirksamkeit und klinische Relevanz von Kinesio-Taping (KT) bei muskuloskelettalen Erkrankungen (MSDs) zu verschiedenen Zeitpunkten zu untersuchen. Die Analyse von 128 systematischen Übersichtsarbeiten zeigte, dass KT kurzfristig Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigungen mittleren Grades verbessern kann, der langfristige Nutzen jedoch unklar ist.
Ernährungsinterventionen bei älteren Menschen mit Ernährungsrisiken im Krankenhaus
Diese Netzwerk-Metaanalyse individueller Patientendaten untersuchte verschiedene orale Ernährungsinterventionen bei hospitalisierten älteren Menschen mit Risiko für oder bestehender Mangelernährung. Orale Nahrungsergänzungsmittel (ONS) reduzierten die Gesamtmortalität und schwere unerwünschte Ereignisse im Vergleich zur Standardversorgung, während andere Interventionen wenig Einfluss zeigten.
Benson-Relaxation Technique bei chronischen Erkrankungen
Diese systematische Literaturübersicht untersucht die Effekte der Benson-Relaxation-Technique (Entspannungstechnik) auf Müdigkeit bei Patienten mit chronischen Erkrankungen. Die meisten Studien zeigen eine signifikante Reduktion von Erschöpfungssymptomen nach Anwendung dieser Entspannungstechnik.
Höhere Proteinzufuhr senkt Sterblichkeit bei chronischer Nierenerkrankung
Diese multizentrische Kohortenstudie untersuchte den Zusammenhang zwischen Gesamt-, tierischem und pflanzlichem Proteinverzehr und der 10-Jahres-Sterblichkeit bei älteren Menschen mit leichter bis mittelschwerer chronischer Nierenerkrankung (CKD). Ein höherer Proteinkonsum war mit einer geringeren Sterblichkeit assoziiert.
Omics-Technologien zur Optimierung von Leistung und Gesundheit im Fußball
Diese systematische Übersichtsarbeit untersucht den aktuellen Stand der Omics-Technologien (Genomik, Proteomik, Metabolomik, Mikrobiomik) in der Fußballforschung. Sie fasst Studien zusammen, die auf professionelle oder Elite-Fußballer angewandt wurden, um Trainingsoptimierung, Verletzungsprävention, Leistungssteigerung und Erholungsprozesse zu verbessern.
Hochfrequente Speichel-Multi-Omics als Screening-Instrument im Profifußball
Diese Studie untersucht, wie hochfrequente Speichel-basierte Multi-Omics-Biomarker im Profifußball individuelle physiologische Abweichungen aufzeigen können, die Leistung und Gesundheit beeinflussen. Anhand von Fallbeispielen wird die Umsetzung und der Nutzen der Methode im Trainingsalltag beschrieben.
Präoperative Gewichtsreduktion bei Adipositas-Patienten mit Darmkrebs
Die randomisierte klinische CARE-Studie untersuchte, ob ein niedrigkalorisches Diätprogramm mit Ernährungsberatung vor einer kurativen Operation bei übergewichtigen Patienten mit Darmkrebs machbar und sicher ist. Die Interventionsgruppe verlor vor der OP durchschnittlich 6,1 kg, was 4,3 kg mehr war als in der Kontrollgruppe. Die Intervention zeigte keine negativen Auswirkungen auf Muskelmasse oder körperliche Funktion und war wahrscheinlich kosteneffektiv.
Bessere Gesundheit, stärkere Volkswirtschaften (economies)
Der McKinsey-Bericht „The health of nations: Stronger health, stronger economies“ zeigt, dass Gesundheit nicht nur ein gesellschaftliches Ziel, sondern ein zentraler wirtschaftlicher Faktor ist. Obwohl die Lebenserwartung weltweit steigt, verbringen Menschen zunehmend mehr Jahre in schlechter Gesundheit. Ohne Gegenmaßnahmen könnte sich diese Entwicklung bis 2050 weiter verschärfen.
Stammzelltherapie verbessert Gehfunktion bei Altersgebrechlichkeit
Diese randomisierte Phase-2b-Studie prüfte den Effekt von allogenen mesenchymalen Stammzellen (Laromestrocel) auf die physische Leistungsfähigkeit älterer, gehfähiger Patienten mit Frailty. Die Behandlung steigerte signifikant die Gehstrecke im 6-Minuten-Gehtest gegenüber Placebo, insbesondere bei höherer Dosierung.
Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson bewirkt signifikante Stress- und Angstreduktion
Diese systematische Übersichtsarbeit untersucht empirische Studien aus den Jahren 2020 bis 2025 zur therapeutischen Wirksamkeit der progressiven Muskelrelaxation (JPMR) nach Jacobson hinsichtlich Stressabbau, Angstreduktion, Schlafqualität und Blutdrucksenkung. Insgesamt 20 Studien wurden analysiert.
Beta-Glucane reduzieren Häufigkeit, Dauer und Schwere von oberer Atemwegsinfektion
Eine systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse untersuchte den Einfluss von Hefen-β-Glucanen auf das Auftreten, die Dauer und Schwere oberer Atemwegsinfektionen (URTI) bei gesunden Probanden. Insgesamt 13 randomisierte kontrollierte Studien wurden ausgewertet.
Brain Care Score senkt Risiko für zerebrovaskuläre Ereignisse
Ziel der Studie war es, den Zusammenhang zwischen dem Brain Care Score (BCS) und dem Risiko für zerebrovaskuläre Ereignisse (Schlaganfall, TIA) bei Frauen im mittleren Alter zu untersuchen. Ergebnis: Ein höherer BCS war signifikant mit einem geringeren Risiko für solche Ereignisse verbunden.
Heated Yoga verbessert depressive Symptome
Diese randomisierte kontrollierte Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Heated Yoga und der Veränderung depressiver Symptome bei moderat bis schwer depressiven Erwachsenen. Höhere Teilnahmezahlen an Yoga-Sitzungen führten zu stärkeren Verbesserungen der depressiven Symptome.
Physische Inaktivität verursacht weltweit signifikante Krankheitslast
Ziel der Studie war es, den Einfluss von physischer Inaktivität auf bedeutende nicht übertragbare Krankheiten zu quantifizieren und das mögliche Potenzial an Lebenszeitgewinn auf Bevölkerungsebene abzuschätzen. Die Analyse zeigte, dass ein erheblicher Anteil an koronaren Herzerkrankungen, Typ-2-Diabetes sowie Brust- und Darmkrebs durch Inaktivität bedingt ist.
Muskelkraft bei älteren Frauen mit geringerer Sterblichkeit verbunden
Diese Kohortenstudie untersuchte den Zusammenhang zwischen Muskelkraft und Mortalität bei Frauen im Alter von 63 bis 99 Jahren unter Kontrolle von körperlicher Aktivität, Ruhezeiten und Entzündungsmarkern. Die Ergebnisse zeigen, dass eine größere Muskelkraft mit einem signifikant geringeren Sterberisiko assoziiert ist – selbst bei Frauen, die nicht die empfohlenen Aerobic-Aktivitätslevels erreichen.
Gesunde Ernährungsweisen verlängern Lebenserwartung unabhängig genetischer Veranlagung
Diese prospektive Kohortenstudie untersuchte den Einfluss von fünf gesunden Ernährungsweisen auf die Sterblichkeit und Lebenserwartung bei über 100.000 Teilnehmern der UK Biobank. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere die Diabetes Risk Reduction Diet (DRRD) und die Mediterranean Diet (AMED) mit einer längeren Lebenserwartung verbunden sind – unabhängig von genetischer Veranlagung.
Ergonomische Risikoanalyse im professionellen Tanz
Diese Studie untersucht die physischen Anforderungen im professionellen klassischen Balletttraining von 28 Tänzern (16 Frauen, 12 Männer) mittels inertialer Bewegungserfassung und bewertet das ergonomische Risiko mit dem Rapid Entire Body Assessment (REBA). Frauen zeigten signifikant längere Zeiten im Hochrisikobereich als Männer (94 % vs. 89 %; p < 0,001). Die mittleren REBA-Werte lagen bei 6,31 für Frauen und 6,03 für Männer, wobei in der letzten Trainingsphase die REBA-Werte sanken, aber das Verletzungsrisiko durch Ermüdung und Bodenreaktionskräfte stieg.
ACTIVATE-Konsens: Körperliche Aktivität in der klinischen Praxis
Die ACTIVATE-Studie entwickelte Empfehlungen für Gesundheitsfachkräfte zur Beurteilung, Verordnung und Förderung von körperlicher Aktivität bei Patienten mit nichtübertragbaren Krankheiten mittels eines mehrstufigen Konsensprozesses mit Experten aus 13 Ländern.
Virtuelles Gruppenprogramm für Vorsorge bei Prä-Frailty (Prä-Gebrechlichkeit)
Ziel der Studie war es, die Machbarkeit und Akzeptanz des medizinischen Gruppenbesuchsprogramms ‚Age Self Care-Resilience‘ bei älteren Erwachsenen mit Prä- bis leichter Frailty zu prüfen. Das 8-wöchige virtuelle Programm umfasste Sitzungen zu Bewegung, Ernährung und psychosozialer Gesundheit. Die Teilnehmer zeigten hohe Teilnahmebereitschaft und Zufriedenheit.
Trainingsbedingte Ausdauer- und Stoffwechselverbesserungen
Diese Studie untersucht die Rolle der ventromedialen hypothalamischen SF1-Neuronen bei den physiologischen Anpassungen durch Ausdauertraining. Die Forschung zeigt, dass die Aktivierung dieser Neuronen nach dem Training essenziell für die Steigerung der Ausdauerleistung und metabolischer Verbesserungen ist.
Proteinaufnahme beim Frühstück begünstigt Muskelmasse
Diese Scoping-Review untersucht den Einfluss von Proteinaufnahme zum Frühstück auf Muskelmasse und Muskelkraft bei Erwachsenen. Die Auswertung von 15 Studien zeigte, dass eine hohe Proteinzufuhr am Morgen überwiegend mit einer Zunahme der Muskelmasse assoziiert war, während die Effekte auf die Muskelkraft uneinheitlich blieben.
Suture Tape Augmentation bei ACL-Rupturen
Diese systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse untersuchte die Wirksamkeit der Suture Tape Augmentation (SA) bei der operativen Behandlung von ACL-Rupturen anhand von 17 Studien mit insgesamt mehreren Hundert Patienten. Obwohl SA im Vergleich zu präoperativen Werten Verbesserungen in funktionellen Scores und Schmerzwerten zeigte, waren die Unterschiede zu herkömmlichen Operationen ohne SA meist nicht signifikant.
Widerstandstraining (Resistance Training) verbessert Muskelkraft, Hypertrophie und physische Leistung bei Gesunden
Diese aktuelle Übersicht von 137 Reviews mit über 30.000 Teilnehmern untersucht den Einfluss der Widerstandstrainingsverschreibung (RTx) auf Muskelkraft, Muskelgröße (Hypertrophie) und körperliche Leistungsfähigkeit bei gesunden Erwachsenen. Das Ergebnis bestätigt, dass widerstandsbasierte Trainingsformen im Vergleich zu keiner Übung die Muskelkraft, Größe, Kraft, Ausdauer, Kontraktionsgeschwindigkeit, Ganggeschwindigkeit, Balance und weitere körperliche Funktionen signifikant verbessern.
Bone–Brain Axis: Koinzidenz von Depression und Osteoporose
Die Studie untersucht die komplexe bidirektionale Kommunikation zwischen Knochen und Gehirn (Knochen-Hirn-Achse) als zentrales Bindeglied zwischen Depression und Osteoporose. Sie beschreibt molekulare und zelluläre Mechanismen, die erklären, wie Depression Knochenschwund fördert und wie von Knochen stammende Faktoren das Gehirn und die Stimmung beeinflussen.
Progressives Widerstandstraining reduziert Fatigue bei Brustkrebspatientinnen
Die BEST-Studie überprüft in einer prospektiv randomisierten kontrollierten Intervention die Wirksamkeit von 12-wöchigem progressivem Widerstandstraining im Vergleich zu Muskelrelaxation bei Brustkrebspatientinnen während der adjuvanten Radiotherapie. Ziel ist die Reduktion von cancer-related fatigue (CRF) sowie die Verbesserung der Lebensqualität und körperlichen Fitness.
Immuntherapie beim metastasiertem Nierenzellkarzinom: Einfluss eines Butyrat-bildenen Bakteriums
Die Studie untersucht die Wirksamkeit und Sicherheit der Kombination von Nivolumab und Ipilimumab mit oder ohne lebende bakterielle Supplementierung in der Behandlung von metastasiertem Nierenzellkarzinom. Wichtige mikrobiombezogene Analysen wurden durchgeführt.
Einsatz von Orthesen bei Gonarthrose
Die Studie untersuchte, ob das Hinzufügen von passgenauer Knieorthese mit Adhärenzförderung zu Beratung, schriftlichen Informationen und Übungsanleitung (AIE+B) gegenüber alleiniger Beratung und Übungsanleitung (AIE) die Symptome bei Kniearthrose besser verbessern kann. Es zeigte sich eine signifikante, aber kleine Verbesserung im KOOS-5 Score nach sechs Monaten.
Mikrobiom-Dysbiose als entscheidender Risikofaktor für periprothetische Gelenkinfektionen
Diese Studie untersucht die Rolle des menschlichen Mikrobioms, insbesondere der Darmmikrobiota, bei chirurgischen Wundinfektionen und periprothetischen Gelenkinfektionen (PJI). Wesentliche Erkenntnisse zeigen, dass Dysbiose und beeinträchtigte Darmbarrierefunktionen das Risiko für PJI erhöhen und die Patienteneigene Mikrobiota oft die Erregerquelle ist. Präventionsstrategien sollten daher neben exogenen Pathogenen auch die Optimierung des Mikrobioms berücksichtigen.
Alltagsbewegungen bei lumbalen Rückenschmerzen
Die prospektive Studie untersuchte kurzfristige Risiken für Verschlechterungen von Rückenschmerzen durch 10 gängige Bewegungsaktivitäten sowie deren Einfluss auf langfristige funktionelle Einschränkungen nach 1 Jahr. Es zeigte sich ein erhöhtes Risiko für Schmerzschübe bei Heben, Bücken, Ziehen/Drücken, Drehen und Hocken, während Sitzen mit einem geringeren Risiko assoziiert war. Langfristig hatten die Aktivitäten jedoch keinen Einfluss auf die Funktion.
Yoga zur Milderung altersbedingter physiologischer Einschränkungen
Diese Übersichtsarbeit untersucht, wie Yoga als multimodale Mind-Body-Praxis altersbedingten Frailty entgegenwirken kann. Dabei werden Auswirkungen auf Herz-Kreislauf-, Lungen-, Muskel-Skelett- sowie Nervensysteme beleuchtet.
Photobiomodulation bei chronischen Schmerzen
Diese systematische Übersichtsarbeit bewertet randomisierte kontrollierte Studien zu Photobiomodulation (PBM) bei chronischen Schmerzsyndromen bei Erwachsenen. Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Schmerzlinderung, insbesondere bei Fibromyalgie und neuropathischem Schmerz, mit funktionellen Verbesserungen und guter Verträglichkeit.
Anthocyane verbessern verschiedene Bereiche der kognitiven Funktion
Diese Meta-Analyse untersuchte den Einfluss anthocyanreicher Nahrungsergänzungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit und fand signifikante Verbesserungen in mehreren kognitiven Domänen verglichen mit Kontrollgruppen.
Metabolische Optimierung zur Verbesserung der Wirksamkeit orthobiologischer Therapien
Diese narrative Übersichtsarbeit untersucht, wie modulierbare metabolische Faktoren wie Adipositas, Insulinresistenz, chronische Entzündungen und Schlafmangel die Effektivität von orthobiologischen Therapien (z.B. PRP, Knochenmarkaspirat) beeinflussen und stellt evidenzbasierte Strategien zur metabolen Optimierung vor.
Negative soziale Bindungen als Risikofaktoren für beschleunigtes biologisches Altern und Multimorbidität
Die Studie untersucht den Einfluss negativer sozialer Beziehungen („Hassler“) auf biologisches Altern, Entzündungen und Multimorbidität anhand epigenetischer Alterungsmarker bei einer Bevölkerungsstichprobe aus Indiana. Es zeigt sich, dass insbesondere Frauen, Raucher, Menschen mit schlechter Gesundheit oder belastenden Kindheitserfahrungen häufiger negative soziale Bindungen haben. Jede zusätzliche negative Bindung ist mit einem um ca. 1,5 % schnelleren Alterungsprozess bzw. etwa 9 Monate höherem biologischen Alter verbunden.
Injektion von Hyaluronsäure in die thorakolumbale Faszie
Diese Studie untersuchte in einem Tiermodell die Wirkung von Hyaluronan (HA) unterschiedlicher Molekulargewichte (Mw) auf die thorakolumbale Faszie (TLF) im Hinblick auf Gleitfähigkeit und Gewebeveränderungen. Ergebnis war, dass niedrigmolekulares HA eine bessere Gleiteigenschaft zeigt und sich leichter injizieren lässt, ohne profibrotische Effekte hervorzurufen.
Gewichtsmanagement durch Mahlzeiten-Ersatz-Therapie in der Arztpraxis
Die vorliegende nicht kontrollierte Beobachtungsstudie untersucht ein ambulantes, ärztlich betreutes Gewichtsreduktionsprogramm mit Mahlzeiten-Ersatz-Therapie bei übergewichtigen und adipösen Erwachsenen über 24 Monate. Die wichtigsten Ergebnisse zeigen eine signifikante durchschnittliche Gewichtsreduktion von 12,6 kg (11 % des Ausgangsgewichts) mit überwiegender Fettreduktion und gutem Erhalt der Muskelmasse (Body Cell Mass).
Schneller oder langsamer Gewichtsverlust
Die Studie untersuchte bei übergewichtigen Erwachsenen, ob die Geschwindigkeit des Gewichtsverlusts die spätere Gewichtszunahme beeinflusst. Es zeigte sich, dass nach knapp drei Jahren sowohl bei Teilnehmern mit schnellem als auch mit langsamem Gewichtsverlust ein ähnlich großer Anteil des verlorenen Gewichts wieder zugenommen wurde.
Mind-Body-Medizin in der Schmerztherapie
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Wirksamkeit von achtsamkeitsbasierten Interventionen, insbesondere dem 8-wöchigen Mindfulness-based Stress Reduction (MBSR)-Programm, zur Behandlung chronischer Schmerzen, darunter Rückenschmerzen, Migräne und rheumatoide Arthritis. Wichtige Studien zeigen signifikante Schmerzlinderung bei einem Großteil der Teilnehmenden.
Langzeitkonsum von Kakao bei C. elegans
Die Studie untersucht die Effekte einer langfristigen Kakaozufuhr auf altersbedingte Gesundheitsparameter und Lebensspanne bei C. elegans. Kakao verbesserte altersbedingte Defizite bei neuromuskulärer Funktion, Lernen, Kurzzeitgedächtnis und mitochondrialer Funktion sowie die Thermotoleranz und verlängerte Mittel- und Medianlebensdauer.
Nahinfrarote Photobiomodulation fördert Lebensfähigkeit und Knorpelmatrix-Synthese in menschlichen Chondrozyten
Die Studie untersucht den Einfluss verschiedener Parameter der nahinfraroten Photobiomodulation (PBM) auf die Lebensfähigkeit und die Synthese der Knorpelmatrix in menschlichen Chondrozyten. Die Resultate zeigen, dass insbesondere bestimmte Wellenlängen und Bestrahlungsmodi die metabolische Aktivität und die Expression von Knorpelmatrixproteinen deutlich verbessern.
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