Diese umfassende Analyse schätzt den Anteil der durch veränderbare Risikofaktoren verursachten Krebsfälle weltweit und regional für das Jahr 2022. Ausgehend von GLOBOCAN-Daten und Expositionsdaten aus etwa 2012 zur Berücksichtigung der Latenzzeit wurde der Anteil (PAF) von 30 Risikofaktoren wie Tabakrauchen, Alkoholkonsum, hohem BMI, Bewegungsmangel, Infektionen und anderen umweltspezifischen Faktoren berechnet. Von 18,7 Millionen neu diagnostizierten Krebsfällen sind etwa 7,1 Millionen (37,8 %) auf diese Risikofaktoren zurückzuführen – mit höheren Anteilen bei Männern (45,4 %) als bei Frauen (29,7 %). Regional variiert der Anteil der vermeidbaren Krebserkrankungen stark zwischen 24,6 % und 57,2 %. Die wichtigsten einzelnen Risikofaktoren sind Rauchen (15,1 % aller Fälle), Infektionen (10,2 %) und Alkoholkonsum (3,2 %). Besonders Lungen-, Magen- und Gebärmutterhalskrebs machten fast die Hälfte der durch veränderbare Risiken vermeidbaren Krebsfälle aus. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung verstärkter Präventionsmaßnahmen zur Reduktion veränderbarer Risikofaktoren im globalen Kontext.
Extrakorporale Stoßwellentherapie bei pathalogischen Narben
Diese systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse bewertet die Wirksamkeit und Sicherheit der extrakorporalen Stoßwellentherapie kombiniert mit umfassender Rehabilitation für pathalogischen Narben nach Verbrennungen. Es wurden neun randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 422 Patienten einbezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kombinationstherapie im