In der norwegischen HUNT-Studie mit 24.853 gesunden Erwachsenen (Durchschnittsalter 54,7 Jahre, 54,1 % Frauen) wurden Daten über 16,6 Jahre analysiert. Die Teilnehmer wurden hinsichtlich ihres Alkoholkonsums in Abstinenz, empfohlenem Konsum und über dem empfohlenen Konsum eingeteilt sowie in fitte und weniger fitte Gruppen. Ein Anstieg des Alkoholkonsums war mit einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko verbunden (z. B. aHR 1,25 für Konsum über der Empfehlung im Vergleich zu Abstinenz). Teilnehmer, die fit blieben, zeigten jedoch eine deutliche Abschwächung dieses Risikos. So hatten fitte Personen mit verändertem Alkoholkonsum meist kein erhöhtes Mortalitätsrisiko gegenüber abstinenten, fitten Probanden, während unfitte Personen selbst bei Abstinenz erhöhten Mortalitätsrisiken ausgesetzt waren (aHR bis 1,68). Ein Verlust der Fitness steigerte die Sterblichkeit sowohl bei Abstinenten als auch bei Konsumenten. Die Ergebnisse zeigen, dass eine gute kardiorespiratorische Fitness besser als Alkoholkonsum selbst die Mortalität vorhersagt und das schädliche Risiko von Alkohol verringert.
Neurobiologische Verbindungen zwischen Liebe und Sucht
Diese Studie beleuchtet die neurobiologischen Verbindungen zwischen romantischer Liebe und Drogenabhängigkeit, da beide das zentrale Belohnungssystem aktivieren, das vorwiegend Signale über die Freisetzung von Dopamin überträgt. Funktionelle Bildgebungsstudien zeigen, dass sowohl romantische Gefühle als auch die Wirkung von Drogen das