In dieser Querschnittsstudie mit 143.553 Teilnehmern im Alter von 40 bis 69 Jahren wurde die Aufnahme verschiedener Makronährstoffe anhand von wiederholten 24-Stunden-Diät-Erinnerungen erfasst. Die Analyse mittels multivariabler linearer Regressionsmodelle ergab, dass sowohl Kohlenhydrate als auch Gesamtfett- konsum positiv mit einer längeren LTL korrelierten, was altersentsprechenden Unterschieden von 30 bis 40 Tagen entspricht. Besonders hervorzuheben ist die positive Beziehung zwischen der Aufnahme von n-3 PUFA und der Telomerlänge: Eine Zufuhr entsprechend den Empfehlungen korrelierte mit einer um mehr als zwei Jahre verzögerten altersbedingten Telomerverkürzung (p < 0,0001). Für einfach ungesättigte Fettsäuren (MUFA) wurde keine signifikante Assoziation gefunden. Zudem zeigte die ballaststoffreiche Ernährung einen positiven Einfluss auf die LTL, der einer Verzögerung des altersbedingten Telomerabbaus um etwa ein Jahr entsprach (p < 0,0001). Die Ergebnisse unterstreichen die potenzielle Rolle der Ernährungszusammensetzung, insbesondere der n-3 PUFA, beim Erhalt der Telomerlänge und damit eines gesünderen zellulären Alterns. Es wird jedoch betont, dass weitere longitudinale und experimentelle Studien notwendig sind, um diese Zusammenhänge zu verifizieren und mögliche Ernährungsempfehlungen abzuleiten.
Extrakorporale Stoßwellentherapie bei Knochenmarködem
Die systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse zeigt, dass Extracorporeal Shock Wave Therapy (ESWT) bei der Behandlung von Knochenmarködem erfolgreich eingesetzt werden kann. Die Untersuchung umfasste sowohl randomisierte als auch nicht-randomisierte Studien, die Verbesserungen bei Schmerz und Funktionsfähigkeit dokumentierten. Die Meta-Analyse ergab