Die Untersuchung umfasst 77 Studien (65 experimentelle, 9 Querschnittsstudien, 3 Kohortenstudien) mit insgesamt über 16.000 Teilnehmern. Alle Kohortenstudien und acht der neun Querschnittsstudien berichteten über signifikante positive Zusammenhänge zwischen dem Konsum von zugesetztem Zucker und dem Risiko kognitiver Beeinträchtigungen. Im Gegensatz dazu zeigten vier Studien, dass der Konsum von natürlich fructosehaltigen Lebensmitteln mit einem geringeren Risiko für kognitive Defizite einhergeht. Die meisten randomisierten Kontrollstudien konzentrierten sich auf kurzfristige Effekte von Glukose, die eine Regulierung des Blutzuckerspiegels nahelegen, der individuell für eine optimale kognitive Funktion angepasst sein sollte. Die Metaanalyse demonstrierte eine signifikante Verbesserung des sofortigen freien Abrufs von Informationen nach Glukoseaufnahme (p = 0,002). Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass ein übermäßiger und langfristiger Konsum von zugesetztem Zucker oder auch pränatale Aufnahme möglicherweise schädlich für die kognitive Leistungsfähigkeit ist. Weitere Studien sind notwendig, um die spezifischen Effekte freier und zugesetzter Zucker auf die Kognition detaillierter zu verstehen.
Intranasales Oxytocin und körperliche Intimität fördern Wundheilung und reduzieren Stresshormone
In dieser doppelblinden, randomisiert-kontrollierten Studie mit 80 heterosexuellen Paaren (N=160, Durchschnittsalter 27,6 Jahre) wurden 4 kleine Blasenwunden am Unterarm präpariert. Die Teilnehmer erhielten über 7 Tage zweimal täglich intranasales Oxytocin oder Placebo und führten entweder eine positive Partnerinteraktion (Partner Appreciation