Diese randomisierte kontrollierte Studie an gesunden kanadischen Erwachsenen testete eine ‚Restore-Diät‘, die wesentliche Charakteristika nicht-industrieller Diäten nachahmt, sowie die Supplementierung mit dem Bakterium Limosilactobacillus reuteri aus Papua-Neuguinea. Die Diät reduzierte zwar die Vielfalt des Darmmikrobioms, förderte jedoch die Persistenz von L. reuteri PB-W1 und stellte mehrere mikrobiombezogene Veränderungen durch Industrialisierung wieder her. Zudem verbesserten sich plasma-basierte mikrobielle Metabolite, die mit chronisch nicht-übertragbaren Krankheiten assoziiert sind. Deutliche kardiometabolische Vorteile wurden unabhängig von der Bakteriensupplementierung beobachtet, wobei Baseline- und diät-responsives Mikrobiom Merkmale diese Effekte vorhersagen konnten. Die Ergebnisse unterstreichen, dass eine gezielte diätetische Modulation des Darmmikrobioms zur Verbesserung der Wirts-Mikrobiom-Interaktionen beiträgt und dabei möglicherweise zur Prävention chronischer Erkrankungen eingesetzt werden kann.
Bewegungsbasierte Interventionen zur Prävention oder Linderung chronischer postoperativer Schmerzen
Die systematische Übersichtsarbeit untersuchte den Einfluss bewegungsbasierter Interventionen auf chronische postoperativ auftretende Schmerzen (CPSP). Insgesamt wurden 13 randomisierte Studien mit 1.155 Patient:innen aus verschiedenen chirurgischen Bereichen einbezogen. Die Interventionen bestanden überwiegend aus postoperativer körperlicher Aktivität, unterschieden sich jedoch stark hinsichtlich