In dieser doppelblinden, randomisiert-kontrollierten Studie mit 80 heterosexuellen Paaren (N=160, Durchschnittsalter 27,6 Jahre) wurden 4 kleine Blasenwunden am Unterarm präpariert. Die Teilnehmer erhielten über 7 Tage zweimal täglich intranasales Oxytocin oder Placebo und führten entweder eine positive Partnerinteraktion (Partner Appreciation Task) durch oder nicht. Die Wundheilung wurde nach 24 Stunden und 7 Tagen beurteilt, und Speichelproben für Cortisolanalysen wurden sechsmal täglich erhoben (insgesamt 5760 Messpunkte). Paare, die Oxytocin erhielten und positive Interaktionen sowie tägliche Zärtlichkeiten oder sexuelle Aktivität zeigten, wiesen eine signifikant bessere Wundheilung (p-Werte um 0,04) und eine Reduktion der Wundschwere auf. Darüber hinaus war eine höhere sexuelle Aktivität mit niedrigeren täglichen Cortisolwerten verbunden (p=0,005). Diese Befunde unterstreichen die Bedeutung von neuroendokriner Stressreduktion und körperlicher Intimität für die Förderung der physiologischen Heilung und könnten Grundlage für zukünftige therapeutische Ansätze sein, die soziale und hormonelle Faktoren kombinieren.
Extrakorporale Stoßwellentherapie bei Sportlern und körperlich aktiven Personen
Die Studie untersucht die Wirksamkeit der extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT) bei Sportlern und körperlich aktiven Personen durch eine systematische Überprüfung von 56 Studien mit insgesamt 1874 Teilnehmern. Ergebnisse deuten darauf hin, dass ESWT besonders bei plantarem Fasziitis, lateraler Epicondylitis und proximaler