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    Startseite » Sports Medicine Research » Intranasales Oxytocin und körperliche Intimität fördern Wundheilung und reduzieren Stresshormone

    Intranasales Oxytocin und körperliche Intimität fördern Wundheilung und reduzieren Stresshormone

    In dieser doppelblinden, randomisiert-kontrollierten Studie mit 80 heterosexuellen Paaren (N=160, Durchschnittsalter 27,6 Jahre) wurden 4 kleine Blasenwunden am Unterarm präpariert. Die Teilnehmer erhielten über 7 Tage zweimal täglich intranasales Oxytocin oder Placebo und führten entweder eine positive Partnerinteraktion (Partner Appreciation Task) durch oder nicht. Die Wundheilung wurde nach 24 Stunden und 7 Tagen beurteilt, und Speichelproben für Cortisolanalysen wurden sechsmal täglich erhoben (insgesamt 5760 Messpunkte). Paare, die Oxytocin erhielten und positive Interaktionen sowie tägliche Zärtlichkeiten oder sexuelle Aktivität zeigten, wiesen eine signifikant bessere Wundheilung (p-Werte um 0,04) und eine Reduktion der Wundschwere auf. Darüber hinaus war eine höhere sexuelle Aktivität mit niedrigeren täglichen Cortisolwerten verbunden (p=0,005). Diese Befunde unterstreichen die Bedeutung von neuroendokriner Stressreduktion und körperlicher Intimität für die Förderung der physiologischen Heilung und könnten Grundlage für zukünftige therapeutische Ansätze sein, die soziale und hormonelle Faktoren kombinieren.

    Schneider E, Hernández C, Brock R, Eckstein M, Bodenmann G, Heinrichs M, Ehlert U, Läuchli S, Ditzen B. Intranasal Oxytocin and Physical Intimacy for Dermatological Wound Healing and Neuroendocrine Stress: A Randomized Clinical Trial. JAMA Psychiatry. 2026 Feb 1;83(2):118-127. doi: 10.1001/jamapsychiatry.2025.3705. Erratum in: JAMA Psychiatry. 2026 Feb 1;83(2):221. doi: 10.1001/jamapsychiatry.2025.4480. PMID: 41222549; PMCID: PMC12613093.
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