In dieser doppelblinden, randomisiert-kontrollierten Studie mit 80 heterosexuellen Paaren (N=160, Durchschnittsalter 27,6 Jahre) wurden 4 kleine Blasenwunden am Unterarm präpariert. Die Teilnehmer erhielten über 7 Tage zweimal täglich intranasales Oxytocin oder Placebo und führten entweder eine positive Partnerinteraktion (Partner Appreciation Task) durch oder nicht. Die Wundheilung wurde nach 24 Stunden und 7 Tagen beurteilt, und Speichelproben für Cortisolanalysen wurden sechsmal täglich erhoben (insgesamt 5760 Messpunkte). Paare, die Oxytocin erhielten und positive Interaktionen sowie tägliche Zärtlichkeiten oder sexuelle Aktivität zeigten, wiesen eine signifikant bessere Wundheilung (p-Werte um 0,04) und eine Reduktion der Wundschwere auf. Darüber hinaus war eine höhere sexuelle Aktivität mit niedrigeren täglichen Cortisolwerten verbunden (p=0,005). Diese Befunde unterstreichen die Bedeutung von neuroendokriner Stressreduktion und körperlicher Intimität für die Förderung der physiologischen Heilung und könnten Grundlage für zukünftige therapeutische Ansätze sein, die soziale und hormonelle Faktoren kombinieren.
Lebensstilinterventionen zur Behandlung von Typ-2-Diabetes
Diese Studie basiert auf einer Präsentation bei der Jahreskonferenz 2024 des American College of Lifestyle Medicine, die ihre erste klinische Praxisleitlinie zu Lebensstilinterventionen für die Behandlung und Remission von Typ-2-Diabetes und Prädiabetes bei Erwachsenen vorstellte. Die ACLM-Leitlinie legt den Schwerpunkt