Die randomisierte Studie mit 101 jungen, zuvor inaktiven Teilnehmern untersuchte über 24 Wochen die lipidomische Reaktion auf moderates und intensives Training. Ein umfassendes Lipidprofil von 794 Plasma-Lipidarten wurde erstellt. Moderates Training führte zu einer signifikanten Erhöhung von Glycerophospholipiden und Triacylglycerol-Arten, wobei Männer vor allem Glycerophospholipide und Lysophospholipide anstiegen, Frauen dagegen vermehrt Triacylglycerole zeigten. Diese Veränderungen korrelierten mit Verbesserungen der kardiorespiratorischen Fitness (VO2peak). Demgegenüber zeigte intensives Training keine derartigen Lipidmodulationen. Die klassischen Lipidmarker (Gesamtcholesterin, Triglyzeride) blieben bei allen Gruppen konstant. Dies weist darauf hin, dass die gesundheitsfördernde Wirkung von moderatem Ausdauertraining über die gezielte Beeinflussung bestimmter Lipidspezies erfolgt, was geschlechtsspezifische Unterschiede und Trainingsintensität berücksichtigt. Die Studie unterstreicht die Bedeutung einer differenzierten lipidomischen Analyse zur besseren Bewertung von metabolischen Anpassungen an körperliche Aktivität.
Sport verbessert sexuelle Funktion bei Männern mit Prostatakrebs
Diese randomisierte klinische Studie mit 112 Patienten zeigt, dass Bewegung / Sport die erektile Funktion bei Männern mit Prostatakrebs verbessert, während eine zusätzliche psychosexuelle Selbstmanagementintervention keine weiteren Vorteile brachte. Die untersuchten Patienten waren zwischen 2014 und 2019 in einer 3-armigen