Die randomisierte Studie mit 101 jungen, zuvor inaktiven Teilnehmern untersuchte über 24 Wochen die lipidomische Reaktion auf moderates und intensives Training. Ein umfassendes Lipidprofil von 794 Plasma-Lipidarten wurde erstellt. Moderates Training führte zu einer signifikanten Erhöhung von Glycerophospholipiden und Triacylglycerol-Arten, wobei Männer vor allem Glycerophospholipide und Lysophospholipide anstiegen, Frauen dagegen vermehrt Triacylglycerole zeigten. Diese Veränderungen korrelierten mit Verbesserungen der kardiorespiratorischen Fitness (VO2peak). Demgegenüber zeigte intensives Training keine derartigen Lipidmodulationen. Die klassischen Lipidmarker (Gesamtcholesterin, Triglyzeride) blieben bei allen Gruppen konstant. Dies weist darauf hin, dass die gesundheitsfördernde Wirkung von moderatem Ausdauertraining über die gezielte Beeinflussung bestimmter Lipidspezies erfolgt, was geschlechtsspezifische Unterschiede und Trainingsintensität berücksichtigt. Die Studie unterstreicht die Bedeutung einer differenzierten lipidomischen Analyse zur besseren Bewertung von metabolischen Anpassungen an körperliche Aktivität.
Niedrigeres Depressionsrisiko bei höherem Kreatinkonsum
Diese Studie untersucht die Beziehung zwischen diätetischer Kreatinaufnahme und Depressionsrisiko bei US-Erwachsenen anhand von Daten der National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) von 2005 bis 2012. Insgesamt wurden 22.692 Teilnehmende über 20 Jahren betrachtet. Mittels angepasster logistischer Regressionsmodelle wurde