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    Startseite » Sports Medicine Research » Nichtinvasive Gehirnstimulation verbessert sportliche Leistung signifikant

    Nichtinvasive Gehirnstimulation verbessert sportliche Leistung signifikant

    Die Literaturübersicht analysiert zahlreiche kontrollierte Studien mit professionellen und Amateurathleten aus verschiedenen Sportarten, die nichtinvasive Hirnstimulationstechniken wie transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) und repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) verwenden. Insgesamt zeigen Studien Verbesserungen von 4,7% bis über 20% bei motorischen und kognitiven Leistungsparametern. Beispielsweise wurde in Taekwondo-Athleten durch tDCS eine um 31% gesteigerte selektive Aufmerksamkeit und um 4,7% schnellere Reaktionszeit erreicht. Parkour- und Radrennfahrer verbesserten die Explosivkraft mit bis zu 15% höherem Sprung. Schwimmer zeigten 14,7% höhere Kraft bei Ausdauertests. Bei Basketballspielern verbesserte tDCS die Wurftrefferquote um 6%. Im Bereich der motorischen Ermüdung konnte die Zeit bis zum Versagen submaximaler Muskelkontraktionen durch tDCS um etwa 15% verlängert werden. Verschiedene kognitive Leistungen wie Konzentrationsfähigkeit, Multitasking und inhibitorische Kontrolle wurden ebenfalls positiv beeinflusst. Viele Studien sind randomisiert, placebo-kontrolliert und doppelt verblindet. Die Wirkung hängt von Stimulationsparametern (Intensität, Dauer, Lokalisation) und der Trainingszustand der Athleten ab. Die Autoren betonen die potenzielle Rolle der Gehirnstimulation als ergänzende Methode zur Leistungssteigerung, weisen aber auch auf ethische Fragen und individuelle Variabilität der Effekte hin.

    Deng, J., Chen, Q., Luo, L. et al. Noninvasive brain stimulation and athletic performance: a critical narrative review. BMC Sports Sci Med Rehabil 18, 71 (2026). https://doi.org/10.1186/s13102-025-01455-1

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