Primäre Kniearthrose beginnt mit strukturellem Knorpelschaden, der eine selbstverstärkende Entzündungsreaktion auslöst, welche die Knorpeldegeneration weiter vorantreibt. Die aktuelle Standardtherapie fokussiert auf symptomatische Behandlung mit intraartikulären Kortison- und Hyaluronsäure-Injektionen, die allerdings den Krankheitsverlauf nicht verlangsamen. Die Übersichtsarbeit fasst experimentelle Behandlungsansätze zusammen, die auf die biochemischen Mechanismen der Knorpeldegradation abzielen. Dazu gehören bioengineerte Steroid-Hydrogel-Injektionen, ex vivo expandierte allogene Stammzellinjektionen, genetisch modifizierte Chondrozyteninjektionen sowie zahlreiche genetische Therapieformen, wie rekombinante Wachstumsfaktoren, Proteinaseinhibitoren, senolytische Therapien, Antioxidantien, Wnt- und NF-kappaβ-Inhibitoren, modifizierte Angiopoietin-like-3 Varianten, verschiedene virale Vektorsysteme und RNA-basierte Therapien. Obwohl bisher keine dieser Therapien von der FDA zugelassen ist, zeigen die neuen Ansätze vielversprechendes Potential zur zellulären Regeneration des Knorpels und damit zur langfristigen Beeinflussung der Arthroseentwicklung.
Diagnosesicherung durch medizinische Tests?
Die Studie beleuchtet die komplexen und oft widersprüchlichen Erfahrungen von Patienten im Zusammenhang mit medizinischen Tests. Diese Tests, obwohl sie diagnostische Sicherheit und eine klare Risikobewertung versprechen, führen häufig zu Unsicherheiten und neuen Fragen. Unter Verwendung qualitativer Interviews mit australischen