In dieser randomisierten Studie mit 43 inaktiven Männern (18-30 Jahre) wurden zwei Gruppen einem 10-wöchigen Trainingsprogramm mit zweimal wöchentlich stattfindenden Ganzkörper-Vibrations-Squats auf unterschiedlichen Vibrationsplattformen (Galileo und Power-plate) unterzogen, während eine Kontrollgruppe kein Training absolvierte. Die Muskelvolumina der Oberschenkel wurden mittels Magnetresonanztomographie bestimmt, und neuromuskuläre Funktionen wie Countermovement-Jump, Einbein-Hüpfen, Drop-Jump, Landetest, 15-m-Sprint und Griffkraft getestet. Nach 10 Wochen zeigten beide Vibrationsgruppen signifikante Zunahmen des Muskelvolumens im vastus-Muskel (GAL +4,15 %, POW +4,81 %) im Vergleich zur Kontrollgruppe (-1,22 %). Auch das Volumen des Adductor magnus stieg in den Vibrationsgruppen leicht an, jedoch ohne signifikanten Unterschied zur Kontrolle. Ein Rückgang des Hamstring-Volumens zeigte sich zunächst in der GAL-Gruppe, war jedoch klinisch unklar. Die neuromuskulären Leistungsparameter verbesserten sich jedoch nicht signifikant. Die Studie schlussfolgert, dass Ganzkörper-Vibrationstraining mit Squats über 10 Wochen eine Muskelhypertrophie fördert, jedoch keine Wirkung auf explosive-reagierende neuromuskuläre Funktionen bei zuvor inaktiven Männern zeigt.
Diabetes und Sport
Die Studie hebt hervor, dass eine Anpassung der Blutzuckerziele 1–2 Stunden vor körperlicher Aktivität helfen kann, das Risiko von Hypoglykämie zu senken. Bei der körperlichen Aktivität ist es wichtig, den Insulin-on-Board (IOB) Wert zu berücksichtigen, da ein höherer IOB-Wert das