In der BENEFIT-Studie wurden 184 Patientinnen mit Brustkrebs randomisiert in drei Gruppen eingeteilt: aerobes Training (AT) während neoadjuvanter Chemotherapie (NACT), Krafttraining (RT) während NACT, und eine Kontrollgruppe (WCG), die das Krafttraining erst nach der Operation durchführte. Über mehrere Zeitpunkte (vor NACT, nach 9 Wochen, vor Operation, 6 Monate und 12 Monate nach Operation) wurden Schlafqualität (subjektiv über PSQI, objektiv per Aktigraphie) und Fatigue (EORTC QLQ-FA12) gemessen. Die Analysen zeigten, dass es unmittelbar nach der Chemotherapie (T2) keine signifikanten Unterschiede in Schlaf- und Fatigueparametern zwischen den Gruppen gab. Im Gegensatz dazu hatte die WCG 6 Monate nach der Operation (T3), die in der Zwischenzeit trainiert hatten, deutlich günstigere Werte bei der gesamten und physischen Fatigue im Vergleich zur AT-Gruppe (adjustierte mittlere Differenz -10,53 bzw. -14,28 auf einer 0–100 Skala). Mögliche Vorteile der WCG zeigten sich besonders bei Patienten mit emotionaler Belastung zu Studienbeginn. Objektive Schlafparameter unterschieden sich zu keinem Zeitpunkt zwischen den Gruppen stark, und die Effekte auf selbstberichteten Schlaf und Fatigue waren 12 Monate nach OP nicht mehr signifikant. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Trainingsinterventionen im Zeitraum nach NACT wirksamer zur Reduktion der Fatigue sind als während NACT, während der Einfluss auf Schlafqualität gering bleibt.
Handkraft bei Erwachsenen: Eine systematische Überprüfung
Die Studie ist eine systematische Überprüfung von Handgriffstärkemessungen (HGS) bei Erwachsenen weltweit. Sie basiert auf Daten aus 100 einzigartigen Beobachtungsstudien mit insgesamt 2.405.863 Erwachsenen im Alter von 20 bis über 100 Jahren aus 69 Ländern. HGS ist ein wichtiger Indikator