Die Studie hebt hervor, dass Bewegung potenziell eine wirksame Therapiemethode für Typ-2-Diabetes darstellt, insbesondere in Kombination mit medikamentösen Interventionen. Sie zeigt jedoch, dass die langfristige Wirksamkeit aufgrund mangelnder Adhärenz problematisch bleibt. Empfohlene Bewegungsmengen, wie moderate Aktivität von 150 Minuten pro Woche, haben nur eine geringe bis moderate Wirksamkeit hinsichtlich der Verbesserung der Blutzuckerkontrolle gezeigt. Ein höheres Volumen an körperlicher Aktivität kann die Wirksamkeit verbessern, doch die langfristige Anwendung bleibt unklar. Die Studie argumentiert, dass es evolutionär bedingt ist, dass Menschen nicht von Natur aus dazu veranlagt sind, regelmäßig Sport zu treiben, was die Aufrechterhaltung eines Trainingprogramms besonders für Personen mit Typ-2-Diabetes erschwert. Abschließend gibt die Studie mehrere evolutionsbiologisch fundierte Empfehlungen, um die Adhärenz zu körperlicher Aktivität zu verbessern.
Oxidative Kapazität der Muskulatur nach Krafttraining
In dieser randomisierten Interventionsstudie mit 47 gesunden jungen Männern wurden zwei Trainingsgruppen mit 10-RM bzw. 20-RM sowie eine Kontrollgruppe über zwölf Einheiten unteren Körpertrainings zweimal wöchentlich untersucht. Die oxidative Kapazität des Musculus vastus lateralis wurde mittels Nahinfrarotspektroskopie analysiert. Beide Trainingsgruppen