Die Studie hebt hervor, dass Bewegung potenziell eine wirksame Therapiemethode für Typ-2-Diabetes darstellt, insbesondere in Kombination mit medikamentösen Interventionen. Sie zeigt jedoch, dass die langfristige Wirksamkeit aufgrund mangelnder Adhärenz problematisch bleibt. Empfohlene Bewegungsmengen, wie moderate Aktivität von 150 Minuten pro Woche, haben nur eine geringe bis moderate Wirksamkeit hinsichtlich der Verbesserung der Blutzuckerkontrolle gezeigt. Ein höheres Volumen an körperlicher Aktivität kann die Wirksamkeit verbessern, doch die langfristige Anwendung bleibt unklar. Die Studie argumentiert, dass es evolutionär bedingt ist, dass Menschen nicht von Natur aus dazu veranlagt sind, regelmäßig Sport zu treiben, was die Aufrechterhaltung eines Trainingprogramms besonders für Personen mit Typ-2-Diabetes erschwert. Abschließend gibt die Studie mehrere evolutionsbiologisch fundierte Empfehlungen, um die Adhärenz zu körperlicher Aktivität zu verbessern.
Erhöhung 30-60% des Trainingsvolumens auf Muskeladaptionen
Die Studie untersuchte 55 trainierte Männer, von denen 29 die gesamten acht Wochen der Untersuchung abschlossen. Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen aufgeteilt: Kontrollgruppe (n=10), 30% Erhöhung des Trainingsvolumens (G30, n=10) und 60% Erhöhung (G60, n=9). Alle nahmen zweimal wöchentlich