Die Studie hebt hervor, dass Bewegung potenziell eine wirksame Therapiemethode für Typ-2-Diabetes darstellt, insbesondere in Kombination mit medikamentösen Interventionen. Sie zeigt jedoch, dass die langfristige Wirksamkeit aufgrund mangelnder Adhärenz problematisch bleibt. Empfohlene Bewegungsmengen, wie moderate Aktivität von 150 Minuten pro Woche, haben nur eine geringe bis moderate Wirksamkeit hinsichtlich der Verbesserung der Blutzuckerkontrolle gezeigt. Ein höheres Volumen an körperlicher Aktivität kann die Wirksamkeit verbessern, doch die langfristige Anwendung bleibt unklar. Die Studie argumentiert, dass es evolutionär bedingt ist, dass Menschen nicht von Natur aus dazu veranlagt sind, regelmäßig Sport zu treiben, was die Aufrechterhaltung eines Trainingprogramms besonders für Personen mit Typ-2-Diabetes erschwert. Abschließend gibt die Studie mehrere evolutionsbiologisch fundierte Empfehlungen, um die Adhärenz zu körperlicher Aktivität zu verbessern.
Bone–Brain Axis: Koinzidenz von Depression und Osteoporose
Depression und Osteoporose treten häufig gemeinsam auf, insbesondere im Alter, und stellen eine wachsende klinische Herausforderung dar. Die Studie fasst den aktuellen Wissensstand zur Knochen-Hirn-Achse (Bone–Brain Axis) zusammen, einem komplexen neuroendokrinen und immunologischen Kommunikationsweg zwischen Skelett- und Zentralnervensystem. Von der