Die Studie adressiert die häufige Problematik persistierender postoperative Schmerzen nach totaler Hüftendoprothese (THA), einer gängigen Behandlung bei Hüftarthrose. Ziel ist es, mithilfe zweier Interventionen – empathischer Arztgespräche (aDOC) zur Stärkung der Selbstwirksamkeit und eines Beobachtungsvideo-Trainings mit einem Modellpatienten (Video) – die präoperativen Behandlungserwartungen positiv zu beeinflussen. 200 Patienten werden in vier Gruppen randomisiert: Standardbehandlung, aDOC, Video und Kombination aDOC+Video. Die Effekte auf Schmerzen, Mobilität, funktionelle Parameter sowie entzündliche Marker werden vor OP, in den ersten Tagen und über 12 Monate nach OP gemessen. Primäres Outcome ist die Schmerzintensität, sekundäre Outcomes umfassen funktionellen Status, Selbstwirksamkeit und Entzündungsparameter. Die Anwendung der Interventionen könnte die Patientenbeteiligung verbessern, die Schmerzfreiheit fördern und zu einer besseren Genesung führen. Die statistische Auswertung erfolgt mittels Varianzanalyse mit Messwiederholung und Post-hoc-Tests.