Diese systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse umfasste 15 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 831 Kindern und Jugendlichen, davon 428 in Bewegungsinterventionsgruppen und 403 in Kontrollgruppen. Die Analyse ergab, dass Bewegungstherapien depressive Symptome signifikant verbessern (SMD = -1,14; 95% CI: -1,57 bis -0,72; p < 0,001). Subgruppenanalysen zeigten, dass eine Trainingsfrequenz von mehr als dreimal pro Woche, Sitzungsdauer unter 60 Minuten und eine Gesamtdauer der Intervention von mindestens acht Wochen die besten therapeutischen Resultate erzielten. Die Wirkung der körperlichen Aktivität war vergleichbar mit etablierten konventionellen Behandlungsmethoden. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung, Bewegung in Alltag und Schulprogramme zu integrieren, um die psychische Gesundheit junger Menschen zu fördern.
Angeleitetes Training bei Brust-, Kolorektal- und Prostatakrebs
Dass Training positive Auswirkungen, gerade auch bei Patienten mit Krankheiten hat, ist hinlänglich bekannt.Zu interessanten Ergebnissen im Krebs-Bereich kommt die hier vorgestellte Metaanalyse, die zeigt, dass höhere Niveaus an körperlicher Aktivität nach der Krebsdiagnose signifikant mit einer verbesserten Überlebensrate bei