Die prospektive Kohortenstudie mit Teilnehmern der Framingham Heart Study Offspring Kohorte umfasste 1526 Personen im frühen Erwachsenenalter (ca. 37 Jahre), 1943 im mittleren Alter (ca. 54 Jahre) und 885 im späten Erwachsenenalter (ca. 71 Jahre). Über durchschnittlich 15 bis 37 Jahre wurden 567 Fälle von Demenz identifiziert, davon 369 Alzheimer-Demenz. Die körperliche Aktivität wurde anhand eines Indexes selbstberichteter Aktivitäten bewertet und in Quintile eingeteilt. Höhere Aktivitätslevels im mittleren und späten Alter (4. und 5. Quintil) waren signifikant mit einem um 35-45 % verminderten Risiko für Demenz aller Ursachen verbunden (z.B. HR 0,59 im 5. Quintil mittleren Alters). Das frühe Erwachsenenalter zeigte keine relevante Assoziation. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Interventionsmaßnahmen zur Förderung von Bewegung insbesondere im mittleren und späten Erwachsenenalter vielversprechend sein könnten, um das Risiko für Demenz und Alzheimer zu senken.
Trainingsbedingte Ausdauer- und Stoffwechselverbesserungen
Die vorliegende Studie demonstriert an Mäusen, dass wiederholtes Training die Aktivität ventromedialer hypothalamischer Steroidogenic Factor-1 (SF1) Neuronen nach dem Training erhöht. Diese neuronale Aktivierung ist zentral für die Verbesserung der Ausdauerleistung und des Stoffwechsels nach Training. Die Forscher beobachteten, dass