Das Blood Flow Restriction (BFR) Resistance Training ist bekannt für seine muskelaufbauenden Effekte an ischämisch trainierten Gliedmaßen, doch der Einfluss auf die nicht-beschränkten Muskeln ist bisher unzureichend erforscht. Diese systematische Scoping Review analysierte 19 Studien mit insgesamt 540 Teilnehmern (davon nur 6 Frauen), mit Trainingsdauern von 2 bis 12 Wochen und Frequenzen von 2 bis 6 Trainingseinheiten pro Woche sowie variierenden Manschettendrücken zwischen 50 und 270 mm Hg. Die häufigsten Messungen waren die 1-Wiederholungs-Maximum-Stärke, Muskelquerschnittsfläche und -dicke. Am häufigsten wurden der Musculus pectoralis major und die Schulterrotatoren untersucht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass BFR-Training auch positive Effekte auf die nicht-beschränkten Muskelgruppen haben kann. Allerdings erschweren heterogene Studiendesigns, kleine Stichprobengrößen und eine mangelnde Standardisierung der Protokolle eine allgemeingültige Aussage. Die Autoren empfehlen zukünftige Arbeiten mit einheitlichen Methoden, größeren Probandenzahlen und längeren Trainingszeiten, um die Beurteilung der Effekte auf nicht-beschränkte Muskeln zu verbessern.
Empathie des Arztes – geringere Schmerzintensität
Diese Kohortenstudie analysierte die Beziehung zwischen der Empathie von Ärzten und den gesundheitlichen Resultaten von Patienten mit chronischen Rückenschmerzen über einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten. Die Studie nutzte Daten aus dem Pain Registry for Epidemiological, Clinical, and Interventional