Die Meta-Analyse fasst Daten aus 54 Effektschätzungen zusammen und zeigt, dass Mitgefühl für andere signifikant positiv mit verschiedenen Facetten des Wohlbefindens assoziiert ist, darunter psychisches, kognitives und soziales Wohlbefinden sowie positive Affekte. Der Zusammenhang ist moderat (r = 0,26) und unabhängig von Alter, Geschlecht oder geografischer Region. Weniger stark war der Effekt beim negativen Affekt. Zusätzlich wurden sechs Effektschätzungen aus Interventionsstudien ausgewertet, die Mitgefühls-Training untersuchten. Hier zeigen sich moderate Verbesserungen im Wohlbefinden, was erste Hinweise auf eine kausale Wirkung gibt. Allerdings fehlen konsistente Kontrollgruppenvergleiche, sodass endgültige kausale Schlussfolgerungen aktuell noch eingeschränkt sind. Die Analyse unterstreicht, dass Mitgefühl für andere eine eigenständige und bedeutende Ressource für das Wohlbefinden darstellt.
Lebensqualität bei sportorthopädischen Verletzungen
In dieser prospektiven Kohortenstudie wurden Daten von 9432 Patienten mit sportorthopädischen Verletzungen aus dem Deutschen Arthroskopieregister (DART) von November 2017 bis Januar 2025 ausgewertet. Die Lebensqualität wurde mittels EuroQol-Index (EQ) und visueller Analogskala (EQ-VAS) vor Operation erfasst. Die höchsten EQ-Werte