In einer kontrollierten Laborstudie mit 20 gesunden Erwachsenen wurde der Effekt eines einstündigen Mittagsschlafs auf die synaptische Homöostase und associative synaptische Plastizität im menschlichen Kortex untersucht. Mittels transkranieller Magnetstimulation (TMS) und EEG wurden die Netto-Synapsenstärke (über TMS-geleitete kortikospinale Erregbarkeit und Theta-Aktivität im Wach-EEG) und die Induzierbarkeit von LTP-ähnlicher Plastizität (über PAS-induzierte motorische evozierten Potentiale) gemessen. Nach dem Schlaf zeigte sich ein Rückgang der Netto-Synapsenstärke, erkennbar an der erhöhten Intensität, die notwendig war, um MEPs zu erzeugen, sowie reduzierte Theta-Aktivität. Gleichzeitig war die Fähigkeit zur LTP-ähnlichen Plastizität signifikant erhöht, gemessen an stärkeren PAS-induzierten MEP-Veränderungen. Die Ergebnisse belegen, dass bereits ein kurzer Nap regenerierende Wirkung hat, die renormierende und restorative Wirkung des Schlafs auf synaptische Homöostase und associative Plastizität im Cortex fördert und somit Lern- und Gedächtnisprozesse unterstützen kann.
Magnesium verringert Muskelkater und verbessert Erholung
Magnesium, ein essenzieller Mikronährstoff und intrazelluläres Kation, spielt eine zentrale Rolle bei biochemischen Prozessen wie Energieproduktion, neuronaler und vasomotorischer Regulation sowie Muskelkontraktion. Ein Mangel an Magnesium kann die körperliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen und das Risiko für verzögerten Muskelschmerz (DOMS) erhöhen. Diese