Diese Studie nutzte die Mendelsche Randomisierung, um die Beziehung zwischen gewohnheitsmäßigem Mittagsschlaf und kognitiven Funktionen sowie der Gehirnstruktur zu untersuchen. Basierend auf Daten von bis zu 378.932 Teilnehmern wurde gezeigt, dass ein regelmäßiger Mittagsschlaf mit einem größeren Gesamtgehirnvolumen in Verbindung steht, wobei das unstandardisierte Beta bei 15,80 cm³ liegt. Es wurde jedoch kein signifikanter Zusammenhang mit dem Volumen des Hippocampus, der Reaktionszeit oder dem visuellen Gedächtnis gefunden. Sensitivitätsanalysen mittels unterschiedlicher genetischer Instrumente bestätigten die Ergebnisse und zeigten keine Anzeichen von horizontaler Pleiotropie. Die Forschungsergebnisse deuten auf eine moderate kausale Beziehung zwischen Mittagsschlaf und einem größeren Gehirnvolumen hin. Zukünftige Studien könnten sich darauf konzentrieren, diese Zusammenhänge weiter zu erforschen und in anderen Datensätzen zu replizieren.
Bewegungstherapie und Ibuprofen bei Krebspatienten während Chemotherapie
In dieser Phase-2-Randomized-Controlled-Trial (RCT) mit 86 Patienten, vorrangig Frauen mit einem Durchschnittsalter von 53,6 Jahren und verschiedenen Krebsarten, wurden kognitive Effekte von EXCAP (ein progressives, auf Geh- und Widerstandsbandtraining beruhendes Heimprogramm) und niedrig dosiertem Ibuprofen (400 mg täglich) während der