Diese Studie nutzte die Mendelsche Randomisierung, um die Beziehung zwischen gewohnheitsmäßigem Mittagsschlaf und kognitiven Funktionen sowie der Gehirnstruktur zu untersuchen. Basierend auf Daten von bis zu 378.932 Teilnehmern wurde gezeigt, dass ein regelmäßiger Mittagsschlaf mit einem größeren Gesamtgehirnvolumen in Verbindung steht, wobei das unstandardisierte Beta bei 15,80 cm³ liegt. Es wurde jedoch kein signifikanter Zusammenhang mit dem Volumen des Hippocampus, der Reaktionszeit oder dem visuellen Gedächtnis gefunden. Sensitivitätsanalysen mittels unterschiedlicher genetischer Instrumente bestätigten die Ergebnisse und zeigten keine Anzeichen von horizontaler Pleiotropie. Die Forschungsergebnisse deuten auf eine moderate kausale Beziehung zwischen Mittagsschlaf und einem größeren Gehirnvolumen hin. Zukünftige Studien könnten sich darauf konzentrieren, diese Zusammenhänge weiter zu erforschen und in anderen Datensätzen zu replizieren.
Längere Leukozyten-Telomerlänge durch N-3-Fettsäuren und Ballaststoffe
In dieser Querschnittsstudie mit 143.553 Teilnehmern im Alter von 40 bis 69 Jahren wurde die Aufnahme verschiedener Makronährstoffe anhand von wiederholten 24-Stunden-Diät-Erinnerungen erfasst. Die Analyse mittels multivariabler linearer Regressionsmodelle ergab, dass sowohl Kohlenhydrate als auch Gesamtfett- konsum positiv mit einer