Die Studie untersucht die physiologischen Auswirkungen des pranayamischen Atmens, bei dem die Atembewegung manipuliert wird, um das autonome Nervensystem zu beeinflussen. Dieses langsame, tiefe Atmen führt zu einer reduzierten Sauerstoffaufnahme, Herzfrequenz und Blutdruck sowie einer erhöhten Theta-Wellen-Amplitude im EEG und verstärkter parasympathischer Aktivität. Die Hypothese der Studie ist, dass freiwilliges, langsames, tiefes Atmen das autonome Nervensystem durch dehnungsinduzierte hemmende Signale und Hyperpolarisationsströme, die sowohl durch neuronales als auch nicht-neuronales Gewebe übertragen werden, funktionell zurücksetzt. Dies synchronisiert neuronale Elemente im Herzen, in der Lunge, im limbischen System und im Kortex. Die Studie schlägt vor, dass diese Mechanismen sowohl auf zellulärer als auch auf Systemebene existieren und zur Modulation des Nervensystems und der metabolischen Aktivität beitragen. Diese Forschung könnte klinische Atemtechniken zur Behandlung des autonomen Nervensystems und anderer Störungen unterstützen.
Moderates Krafttraining senkt langfristig das Sterberisiko
In dieser großen prospektiven Beobachtungsstudie mit 147.374 Teilnehmern (davon 31.540 Männer und 115.834 Frauen) und bis zu 30 Jahren Follow-up wurden der Einfluss von Widerstandstraining auf die Gesamtmortalität und Sterblichkeit durch spezifische Ursachen (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, neurologische Erkrankungen) analysiert. Die Teilnehmenden