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    Startseite » Sports Medicine Research » Trainingsbedingte Ausdauer- und Stoffwechselverbesserungen

    Trainingsbedingte Ausdauer- und Stoffwechselverbesserungen

    Die vorliegende Studie demonstriert an Mäusen, dass wiederholtes Training die Aktivität ventromedialer hypothalamischer Steroidogenic Factor-1 (SF1) Neuronen nach dem Training erhöht. Diese neuronale Aktivierung ist zentral für die Verbesserung der Ausdauerleistung und des Stoffwechsels nach Training. Die Forscher beobachteten, dass das Training die Erregbarkeit und die Anzahl exzitatorischer Synapsen an SF1-Neuronen erhöht, was auf eine Plastizität des Hypothalamus durch Training hinweist. Wird die Signalweiterleitung der SF1-Neuronen gehemmt, bleiben sowohl die Ausdauerleistungen als auch die metabolischen Verbesserungen aus. Umgekehrt fördert die gezielte Stimulation dieser Neuronen nach Training die Ausdauersteigerungen. Elektrophysiologische und Bildgebungsmethoden bestätigten, dass die neuronale Aktivität nach Trainingsreizen ansteigt und durch wiederholtes Training verstärkt wird. Optogenetische Experimente zeigten, dass eine zeitnahe Hemmung der SF1-Neuronen nach dem Training das Ausdauertrainingsergebnis reduziert, während eine Stimulation die Leistungsverbesserungen verstärkt. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der SF1-Neuronen im ventromedialen Hypothalamus als integrative Knotenpunkte, die Trainingsadaptationen im Muskel und Stoffwechsel koordinieren. Dies eröffnet neue Perspektiven für die gezielte neurobiologische Förderung der Trainingswirkung.

    Kindel M, Post RJ, Grose K, Lantier L, Hwang E, Carty JRE, Dohnalová L, Lepeak L, Kern HC, Villari R, Goldstein N, Lo E, Yeung A, Richie L, Skelly B, Golub J, Rai M, Fujikawa T, Ayala JE, Elmquist JK, Thaiss CA, Wasserman DH, Williams KW, Bloss EB, Betley JN. Exercise-induced activation of ventromedial hypothalamic steroidogenic factor-1 neurons mediates improvements in endurance. Neuron. 2026 Feb 12:S0896-6273(25)00989-4. doi: 10.1016/j.neuron.2025.12.033. Epub ahead of print. PMID: 41687612; PMCID: PMC12912778.

    Zur Studie

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