Atmung ist ein lebenswichtiger rhythmischer motorischer Vorgang mit einem überraschend breiten Einfluss auf Gehirn und Körper. Es wird zunehmend Evidenz dafür beschrieben, dass Atmungsmuster (z. B. Frequenz, Tiefe, Rhythmuswechsel) mit emotionalen und kognitiven Prozessen gekoppelt sind. Volitionelle Atemkontrolle (z. B. meditative Atemtechniken) kann emotionale Zustände günstig beeinflussen, etwa Angst reduzieren, was therapeutisches Potenzial besitzt. Die Arbeit beschreibt verschiedene neuronale Pfade, über welche Atemrhythmen zu limbischen und kortikalen Strukturen gelangen und dort die neuronale Dynamik modulieren. Diese Erkenntnisse eröffnen neue Ansätze, Atmung als Effektor für emotional-kognitive Interventionen zu nutzen und liefern Einblicke in neurophysiologische Grundlagen von Mikronetzwerkdynamiken in zentralen Mustergeneratoren.
Training beeinflusst Mikrobiom und Darmgesundheit
In einer Studie mit 23 hochtrainierten Ruderern wurden Darmproben nach Phasen hoher (HT) und niedriger Trainingsbelastung (LT) analysiert. Die Trainingsintensität und -dauer waren in HT signifikant höher (147% bzw. 130%). Während die Aufnahme von Makronährstoffen und Fasern konstant blieb, war