Atmung ist ein lebenswichtiger rhythmischer motorischer Vorgang mit einem überraschend breiten Einfluss auf Gehirn und Körper. Es wird zunehmend Evidenz dafür beschrieben, dass Atmungsmuster (z. B. Frequenz, Tiefe, Rhythmuswechsel) mit emotionalen und kognitiven Prozessen gekoppelt sind. Volitionelle Atemkontrolle (z. B. meditative Atemtechniken) kann emotionale Zustände günstig beeinflussen, etwa Angst reduzieren, was therapeutisches Potenzial besitzt. Die Arbeit beschreibt verschiedene neuronale Pfade, über welche Atemrhythmen zu limbischen und kortikalen Strukturen gelangen und dort die neuronale Dynamik modulieren. Diese Erkenntnisse eröffnen neue Ansätze, Atmung als Effektor für emotional-kognitive Interventionen zu nutzen und liefern Einblicke in neurophysiologische Grundlagen von Mikronetzwerkdynamiken in zentralen Mustergeneratoren.
Metabolisches und entzündliches Profil bei Frozen Shoulder
Diese systematische Überprüfung und Meta-Analyse untersucht die physiopathologischen Mechanismen von Frozen Shoulder (FS), auch bekannt als adhäsive Kapsulitis. Die Analyse umfasst 7.499 Individuen und zeigt, dass insbesondere der Wert für Glykierte Hämoglobin (HbA1c) bei FS-Patienten signifikant erhöht ist. Darüber hinaus