Atmung ist ein lebenswichtiger rhythmischer motorischer Vorgang mit einem überraschend breiten Einfluss auf Gehirn und Körper. Es wird zunehmend Evidenz dafür beschrieben, dass Atmungsmuster (z. B. Frequenz, Tiefe, Rhythmuswechsel) mit emotionalen und kognitiven Prozessen gekoppelt sind. Volitionelle Atemkontrolle (z. B. meditative Atemtechniken) kann emotionale Zustände günstig beeinflussen, etwa Angst reduzieren, was therapeutisches Potenzial besitzt. Die Arbeit beschreibt verschiedene neuronale Pfade, über welche Atemrhythmen zu limbischen und kortikalen Strukturen gelangen und dort die neuronale Dynamik modulieren. Diese Erkenntnisse eröffnen neue Ansätze, Atmung als Effektor für emotional-kognitive Interventionen zu nutzen und liefern Einblicke in neurophysiologische Grundlagen von Mikronetzwerkdynamiken in zentralen Mustergeneratoren.
Körperliche Fitness von österreichischen Schulkindern
Die Studie analysiert die körperliche Fitness von österreichischen Schulkindern, die von 2006 bis 2023 Sportschulen besuchten. Mittels einer wiederholten Querschnittsstudie wurde anhand einer standardisierten achtteiligen Testsuite die Fitness von Kindern in den Bereichen Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Beweglichkeit und Reaktionszeit untersucht.