Atmung ist ein lebenswichtiger rhythmischer motorischer Vorgang mit einem überraschend breiten Einfluss auf Gehirn und Körper. Es wird zunehmend Evidenz dafür beschrieben, dass Atmungsmuster (z. B. Frequenz, Tiefe, Rhythmuswechsel) mit emotionalen und kognitiven Prozessen gekoppelt sind. Volitionelle Atemkontrolle (z. B. meditative Atemtechniken) kann emotionale Zustände günstig beeinflussen, etwa Angst reduzieren, was therapeutisches Potenzial besitzt. Die Arbeit beschreibt verschiedene neuronale Pfade, über welche Atemrhythmen zu limbischen und kortikalen Strukturen gelangen und dort die neuronale Dynamik modulieren. Diese Erkenntnisse eröffnen neue Ansätze, Atmung als Effektor für emotional-kognitive Interventionen zu nutzen und liefern Einblicke in neurophysiologische Grundlagen von Mikronetzwerkdynamiken in zentralen Mustergeneratoren.
Lebensqualität bei sportorthopädischen Verletzungen
In dieser prospektiven Kohortenstudie wurden Daten von 9432 Patienten mit sportorthopädischen Verletzungen aus dem Deutschen Arthroskopieregister (DART) von November 2017 bis Januar 2025 ausgewertet. Die Lebensqualität wurde mittels EuroQol-Index (EQ) und visueller Analogskala (EQ-VAS) vor Operation erfasst. Die höchsten EQ-Werte