In dieser randomisierten Interventionsstudie mit 47 gesunden jungen Männern wurden zwei Trainingsgruppen mit 10-RM bzw. 20-RM sowie eine Kontrollgruppe über zwölf Einheiten unteren Körpertrainings zweimal wöchentlich untersucht. Die oxidative Kapazität des Musculus vastus lateralis wurde mittels Nahinfrarotspektroskopie analysiert. Beide Trainingsgruppen zeigten im Vergleich zur Kontrolle eine signifikante Reduktion der Zeitkonstanten als Maß für die verbesserte mitochondriale Kapazität (10-RM: -18,9 %; 20-RM: -29,1 %; p < 0,05), ohne signifikante Unterschiede zwischen den Wiederholungszahlen. Die Muskelzuwächse im vastus lateralis waren in beiden Trainingsgruppen ähnlich und deutlich erhöht gegenüber der Kontrolle (p < 0,001). Die Kraft verbesserte sich in beiden Gruppen über alle Übungen, wobei nur die liegende Beinbeugerübung einen Vorteil für 20-RM zeigte (p = 0,015). Die Ergebnisse verdeutlichen, dass zweimal wöchentliches Training bis zum Muskelversagen mit sowohl moderaten als auch hohen Wiederholungszahlen mitochondriale Kapazität, Muskelhypertrophie und Kraft gleichermaßen effektiv steigert, was die Flexibilität von Widerstandstraining für Leistungsoptimierung und Stoffwechselgesundheit unterstreicht.
Katze-Kuh-Übung bei Kreuzschmerzen
Bewegung statt Schonung! Kreuzschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden und betreffen im Laufe des Lebens etwa vier von fünf Menschen. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) betont, dass insbesondere bei akuten, funktionellen Kreuzschmerzen meist keine schwerwiegende Ursache vorliegt