Die Forschung zeigt, dass Haustierkontakt signifikante positive Auswirkungen auf die Stressbewältigung und die entzündlichen Reaktionen von Erwachsenen hat, die in urbanen Gebieten leben. In die Studie wurden körperlich und emotional gesunde männliche Personen aufgenommen, die in einer Stadt mit mehr als 40.000 Einwohnern entweder ohne (keine Haustiere) oder mit (Haustiere) aufgewachsen waren. Insgesamt scheint die Anwesenheit von Haustieren das Risiko bei dieser Personengruppe zu verringern, später im Leben stressbedingte Erkrankungen zu entwickeln (d. h. Primärprävention), indem sie immunregulatorische und Barrierefunktionen erleichtert und so eine überschießende Immunaktivierung als Reaktion auf akute Stressfaktoren und chronische leichte Entzündungen als Reaktion auf wiederholte/chronische Stressfaktoren verhindert.
Erhöhtes Demenzrisiko bei Ex-Profi-Fußballspielern
Diese retrospektive Kohortenstudie analysierte das Demenzrisiko bei 11.984 ehemaligen Profi-Fußballspielern im Vergleich zu 35.952 Kontrollpersonen aus der allgemeinen Bevölkerung. Die Ergebnisse zeigten ein höheres Demenzrisiko bei den Fußballspielern (3.62%) im Vergleich zu den Kontrollen (1.26%), trotz günstigerer Raten veränderbarer Risikofaktoren