Diese groß angelegte Studie integrierte genomische, epigenetische (DNA-Methylierung), transkriptionelle und proteomische Daten aus 2.340 Muskelproben von über 1.000 Teilnehmenden, um die molekularen Grundlagen der Trainingsanpassung zu entschlüsseln. Die Analyse zeigte fünf Schlüsselgene als stabile Marker der Trainingsantwort, die durch Transkriptionsfaktoren und DNA-Methylierung koordiniert reguliert werden. Geschlechterunterschiede waren dabei minimal, während sich klare Unterschiede zwischen aeroben (Ausdauer-) und Krafttrainings-bedingten molekularen Signalwegen herauskristallisierten. Die Molekularprofile kontrastierten zudem deutlich mit denen bei Muskelinaktivität. Zusätzlich wurde mit OMAx ein webbasiertes Tool bereitgestellt, das individuelle omics-Daten und Integrationsanalysen visualisiert. Die Ergebnisse liefern eine umfassende molekulare Grundlage zum Verständnis von Muskelgesundheit, kardiorespiratorischer Fitness sowie deren Bedeutung für Altern und Prävention von Erkrankungen.
Schutz vor Krebs – Epigenetischen Effekte von Propionat und Butyrat
Die Studie zeigt, dass kurzkettige Fettsäuren wie Propionat und Butyrat als epigenetische Regulatoren fungieren, indem sie spezifische chemische Modifikationen an Histonen verursachen. Diese Modifikationen beeinflussen die Chromatinzugänglichkeit und die Genexpression. Es wurde festgestellt, dass diese Metaboliten spezifische Cis-regulatorische Elemente beeinflussen,