Diese groß angelegte Studie integrierte genomische, epigenetische (DNA-Methylierung), transkriptionelle und proteomische Daten aus 2.340 Muskelproben von über 1.000 Teilnehmenden, um die molekularen Grundlagen der Trainingsanpassung zu entschlüsseln. Die Analyse zeigte fünf Schlüsselgene als stabile Marker der Trainingsantwort, die durch Transkriptionsfaktoren und DNA-Methylierung koordiniert reguliert werden. Geschlechterunterschiede waren dabei minimal, während sich klare Unterschiede zwischen aeroben (Ausdauer-) und Krafttrainings-bedingten molekularen Signalwegen herauskristallisierten. Die Molekularprofile kontrastierten zudem deutlich mit denen bei Muskelinaktivität. Zusätzlich wurde mit OMAx ein webbasiertes Tool bereitgestellt, das individuelle omics-Daten und Integrationsanalysen visualisiert. Die Ergebnisse liefern eine umfassende molekulare Grundlage zum Verständnis von Muskelgesundheit, kardiorespiratorischer Fitness sowie deren Bedeutung für Altern und Prävention von Erkrankungen.
Progressives Widerstandstraining reduziert Fatigue bei Brustkrebspatientinnen
Die BEST-Studie ist eine multizentrische, randomisierte kontrollierte Studie mit 160 Brustkrebspatientinnen (Stadium I-III), die während der adjuvanten Radiotherapie entweder ein 12-wöchiges, zweimal wöchentliches progressives Widerstandstraining oder ein Muskelrelaxationstraining absolvieren. Primärer Endpunkt ist die Veränderung der durch die Fatigue Assessment Questionnaire