Diese groß angelegte Studie integrierte genomische, epigenetische (DNA-Methylierung), transkriptionelle und proteomische Daten aus 2.340 Muskelproben von über 1.000 Teilnehmenden, um die molekularen Grundlagen der Trainingsanpassung zu entschlüsseln. Die Analyse zeigte fünf Schlüsselgene als stabile Marker der Trainingsantwort, die durch Transkriptionsfaktoren und DNA-Methylierung koordiniert reguliert werden. Geschlechterunterschiede waren dabei minimal, während sich klare Unterschiede zwischen aeroben (Ausdauer-) und Krafttrainings-bedingten molekularen Signalwegen herauskristallisierten. Die Molekularprofile kontrastierten zudem deutlich mit denen bei Muskelinaktivität. Zusätzlich wurde mit OMAx ein webbasiertes Tool bereitgestellt, das individuelle omics-Daten und Integrationsanalysen visualisiert. Die Ergebnisse liefern eine umfassende molekulare Grundlage zum Verständnis von Muskelgesundheit, kardiorespiratorischer Fitness sowie deren Bedeutung für Altern und Prävention von Erkrankungen.
Orthesen bei Wirbelsäulen-Verletzungen und Rückenschmerzen
Der Artikel hebt hervor, dass Bandagen und Orthesen bei Wirbelsäulenverletzungen und Rückenschmerzen eine wichtige Rolle spielen können und basiert auf einem Vortrag von Prof. Dr. med. Bernd Greitemann, Orthopäde und Sportmediziner (Bad Rothenfelde) auf dem 16. Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie