In dieser systematischen Übersichtsarbeit wurden die Auswirkungen von Atemübungen auf psychologische und physiologische Ergebnisse in Bezug auf Angst und Stress bei Erwachsenen analysiert. Es wurden insgesamt 309 Studien gesichtet, von denen 19 die Einschlusskriterien erfüllten. Zwölf Studien berichteten über signifikante Verbesserungen bei Angstzuständen, während neun Studien über signifikante Verbesserungen bei Stress nach verschiedenen Atemübungsinterventionen berichteten. Keine der Studien meldete unerwünschte Ereignisse. Die Ergebnisse legen nahe, dass Atemübungen eine sichere und effektive Methode zur Verringerung von Angst und Stress darstellen, die besonders von Pflegepersonal integriert werden kann. Es besteht jedoch weiterhin eine begrenzte Evidenz aus groß angelegten randomisierten kontrollierten Studien, was weitere Untersuchungen erforderlich macht.
Negative soziale Bindungen als Risikofaktoren für beschleunigtes biologisches Altern und Multimorbidität
Die Studie analysiert anhand von Ego-Netzwerkdaten und DNA-Methylierungs-basierten epigenetischen Uhren (DunedinPACE und GrimAge2), wie negative soziale Beziehungen („Hassler“) biologisches Altern beschleunigen und mit verschiedenen Gesundheitsparametern verknüpft sind. Rund 30 % der Befragten geben an, mindestens eine negative Bezugsperson im Netzwerk