Diese Studie beleuchtet die Rolle des autonomen Nervensystems in der Pathologie der Schlaflosigkeit, die durch eine Hypererregung, gekennzeichnet durch sympathische Hyperaktivierung oder parasympathische Hypoaktivierung, verursacht wird. Die Autoren argumentieren, dass langsames, tiefes Atmen, in Kombination mit Schlafhygienemaßnahmen und Entspannungstechniken, die Schlafqualität verbessern kann. Die Wirksamkeit dieser Techniken wird durch eine Steigerung des parasympathischen Tonus unterstützt, wodurch die Schlafinitiierung und das Schlafverhalten positiv beeinflusst werden. Der Artikel diskutiert zudem den Einfluss der modernen Lebensumstände und die Rolle der ‚Mismatch-Disease‘-Theorie, die das Missverhältnis zwischen evolutionär entwickelten menschlichen Systemen und der heutigen Umwelt beschreibt.
Selbstinduzierter Placebo-Effekt – Wechselwirkung von Mind & Body
Die Studie beleuchtet den Prozess, in dem selbstinduzierte Placebo-Mechanismen wirken und wie diese den Mind/Body-Konnex verstärken. Durch Erwartungshaltungen werden psychobiologische Veränderungen angestoßen, die zu wahrnehmbaren Effekten führen. Die Erkenntnisse illustrieren, wie der Change im Likelihood, also die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen,