Diese Studie beleuchtet die Rolle des autonomen Nervensystems in der Pathologie der Schlaflosigkeit, die durch eine Hypererregung, gekennzeichnet durch sympathische Hyperaktivierung oder parasympathische Hypoaktivierung, verursacht wird. Die Autoren argumentieren, dass langsames, tiefes Atmen, in Kombination mit Schlafhygienemaßnahmen und Entspannungstechniken, die Schlafqualität verbessern kann. Die Wirksamkeit dieser Techniken wird durch eine Steigerung des parasympathischen Tonus unterstützt, wodurch die Schlafinitiierung und das Schlafverhalten positiv beeinflusst werden. Der Artikel diskutiert zudem den Einfluss der modernen Lebensumstände und die Rolle der ‚Mismatch-Disease‘-Theorie, die das Missverhältnis zwischen evolutionär entwickelten menschlichen Systemen und der heutigen Umwelt beschreibt.
Adhärenz bei mediterraner und fettarmer Ernährung & schwere kardiovaskuläre Ereignisse
Die randomisierte kontrollierte CORDIOPREV-Studie (NCT00924937) untersuchte 1002 Patienten mit kardiovaskulärer Erkrankung über 7 Jahre, die entweder eine mediterrane oder fettarme Diät befolgten. Die Adhärenz wurde mittels eines 14-Punkte-MEDAS-Score für die mediterrane und eines 9-Punkte-Scores für die fettarme Diät erfasst. Die