Diese Studie beleuchtet die Rolle des autonomen Nervensystems in der Pathologie der Schlaflosigkeit, die durch eine Hypererregung, gekennzeichnet durch sympathische Hyperaktivierung oder parasympathische Hypoaktivierung, verursacht wird. Die Autoren argumentieren, dass langsames, tiefes Atmen, in Kombination mit Schlafhygienemaßnahmen und Entspannungstechniken, die Schlafqualität verbessern kann. Die Wirksamkeit dieser Techniken wird durch eine Steigerung des parasympathischen Tonus unterstützt, wodurch die Schlafinitiierung und das Schlafverhalten positiv beeinflusst werden. Der Artikel diskutiert zudem den Einfluss der modernen Lebensumstände und die Rolle der ‚Mismatch-Disease‘-Theorie, die das Missverhältnis zwischen evolutionär entwickelten menschlichen Systemen und der heutigen Umwelt beschreibt.
Verbesserung der Wundheilung nach OP durch Entspannungsintervention
Psychologischer Stress kann die Wundheilung beeinträchtigen, aber experimentelle Forschung bei chirurgischen Patienten fehlt bislang. Diese randomisierte kontrollierte Studie untersuchte eine kurze Entspannungsintervention (brief relaxation intervention), die Stress reduzieren und die Wundheilung bei Patienten, die sich einer laparoskopischen Cholezystektomie unterziehen, verbessern