Die Studie analysiert die Effekte von regelmäßigem Winterschwimmen auf die Stimmung der Teilnehmer über einen viermonatigen Zeitraum. Zu Beginn wurden keine wesentlichen Unterschiede im Stimmungszustand und subjektiven Gefühle zwischen den Schwimmern und der Kontrollgruppe festgestellt, obwohl die Schwimmer häufiger erkrankt waren (etwa 50% mehr Erkrankungen vom Arzt diagnostiziert). Im Laufe der Schwimmperiode nahmen bei den Schwimmern die Werte für Anspannung, Müdigkeit, Gedächtnis- und Stimmungsprobleme signifikant ab. Nach vier Monaten fühlten sich die Schwimmer energetischer, aktiver und lebhafter als die Kontrollgruppe. Die Energie-Aktivitätswerte waren signifikant höher (p < 0.05). Alle Schwimmer, die an Rheuma, Fibromyalgie oder Asthma litten, berichteten von einer Linderung der Schmerzen durch das Winterschwimmen. Die Studie schlussfolgert, dass regelmäßiges Winterschwimmen zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens beiträgt.
Menstruation beeinflusst Verletzungsschwere bei Fußballerinnen
Diese epidemiologische Beobachtungsstudie analysierte 852 Menstruationszyklen und 80 Verletzungen bei 33 weiblichen Elite-Fußballspielerinnen von 2019 bis 2023. Die Verletzungsinzidenz betrug insgesamt 6,42 pro 1000 Trainings- und Spielstunden, ohne signifikante Unterschiede zwischen der Menstruations- (5,46 pro 1000 h) und der Nicht-Menstruationsphase