Diese Studie nutzte die Mendelsche Randomisierung, um die Beziehung zwischen gewohnheitsmäßigem Mittagsschlaf und kognitiven Funktionen sowie der Gehirnstruktur zu untersuchen. Basierend auf Daten von bis zu 378.932 Teilnehmern wurde gezeigt, dass ein regelmäßiger Mittagsschlaf mit einem größeren Gesamtgehirnvolumen in Verbindung steht, wobei das unstandardisierte Beta bei 15,80 cm³ liegt. Es wurde jedoch kein signifikanter Zusammenhang mit dem Volumen des Hippocampus, der Reaktionszeit oder dem visuellen Gedächtnis gefunden. Sensitivitätsanalysen mittels unterschiedlicher genetischer Instrumente bestätigten die Ergebnisse und zeigten keine Anzeichen von horizontaler Pleiotropie. Die Forschungsergebnisse deuten auf eine moderate kausale Beziehung zwischen Mittagsschlaf und einem größeren Gehirnvolumen hin. Zukünftige Studien könnten sich darauf konzentrieren, diese Zusammenhänge weiter zu erforschen und in anderen Datensätzen zu replizieren.
Knieverletzungen bei älteren Athleten
Diese klinische Übersicht beleuchtet die Notwendigkeit maßgeschneiderter Behandlungsstrategien für ältere Athleten, die sich von Freizeitsportlern unterscheiden. Aufgrund ihres Alters und der abnehmenden körperlichen Leistungsfähigkeit müssen Präventions- und Behandlungsansätze speziell an ihre individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Die Überprüfung zeigt, dass nichtsteroidale