Die PREHAB-PEER-Studie beschreibt die Entwicklung eines patientenzentrierten Konzepts für eine multimodale Prähabilitation vor einer Darmkrebsoperation. In einer zwölfmonatigen Konzeptionsphase wurden Patienten, klinische und wissenschaftliche Experten sowie Patientenorganisationen durch Befragungen, Fokusgruppen und Workshops in die Studienplanung einbezogen. Daraus entstand ein personalisiertes ambulantes Prähabilitationsprogramm für Patient mit erhöhtem perioperativem Risiko (Alter, Frailty, Ernährungsstatus). Die Intervention umfasst vier Bausteine: ein individuell angepasstes Kraft- und Ausdauertraining, eine leitliniengerechte Ernährungsberatung, psychoonkologische Unterstützung mit Bedarfs-Screening sowie eine strukturierte Peer-Beratung in Zusammenarbeit mit der Deutschen ILCO e. V. Die Betreuung erfolgt überwiegend ambulant und eng begleitet, ergänzt durch digitale Angebote. Als primärer Endpunkt wurde die patientenberichtete Erholungsqualität („Quality of Recovery“) gewählt. Durch die systematische Einbindung von Patient sollen die Durchführbarkeit, Adhärenz und klinische Relevanz der Studie verbessert werden. Positive Studienergebnisse könnten die Implementierung multimodaler Prähabilitation in Leitlinien und die perioperative Routineversorgung fördern.
Ganzkörpervibration und intensives Widerstandstraining
Diese Studie erforscht die Auswirkungen der Kombination von progressivem Ganzkörper-Vibrationstraining (RVE) mit intensivem Widerstandstraining (RE) über einen Zeitraum von 6 Wochen. Es wurde festgestellt, dass RVE zu einer höheren Aktivität der motorischen Einheiten (EMG/ttw) während Kniebeugen führte, verglichen mit RE