Diese Übersichtsarbeit befasst sich mit der möglichen Nutzung schwacher elektromagnetischer Felder (WEMF) und reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) zur Krebstherapie. WEMF kann Zellprozesse beeinflussen und über Mechanismen wie den Radical Pair Mechanism (RPM) die Pegel von ROS verändern, was sowohl die mitochondriale Funktion als auch die Glykolyse beeinflusst. Die Synchronisation von WEMF mit zirkadianen Rhythmen könnte die therapeutische Wirksamkeit verbessern, indem sie zelluläre Stoffwechselprozesse und die Produktion von ROS beeinflusst. Dadurch könnte eine gezieltere Krebsbehandlung mit weniger Kollateralschäden als bei konventionellen Therapien erreicht werden. Schwache magnetische Felder zeigen das Potenzial, besonders effektiv gegen Krebszellen zu wirken, indem sie die zirkadianen Schranken der Tumorzellen manipulieren und zelluläre Redoxzustände verändern.
Thromboinflammatorische Tether-Strukturen verstärken schwere Entzündungen
In der Studie wurde gezeigt, dass das Plättchen-Integrin αIIbβ3 wesentlich für Hämostase, Thrombose und Entzündungsprozesse ist. Die Bindung von αIIbβ3 an von Willebrand-Faktor oder Fibrin unter Flussbedingungen führt zur Ansammlung in Plasma-Membran-Erweiterungen, den sogenannten platelet-derived integrin- and tetraspanin-enriched tethers (PITTs).