Die Studie untersucht die physiologischen Auswirkungen des pranayamischen Atmens, bei dem die Atembewegung manipuliert wird, um das autonome Nervensystem zu beeinflussen. Dieses langsame, tiefe Atmen führt zu einer reduzierten Sauerstoffaufnahme, Herzfrequenz und Blutdruck sowie einer erhöhten Theta-Wellen-Amplitude im EEG und verstärkter parasympathischer Aktivität. Die Hypothese der Studie ist, dass freiwilliges, langsames, tiefes Atmen das autonome Nervensystem durch dehnungsinduzierte hemmende Signale und Hyperpolarisationsströme, die sowohl durch neuronales als auch nicht-neuronales Gewebe übertragen werden, funktionell zurücksetzt. Dies synchronisiert neuronale Elemente im Herzen, in der Lunge, im limbischen System und im Kortex. Die Studie schlägt vor, dass diese Mechanismen sowohl auf zellulärer als auch auf Systemebene existieren und zur Modulation des Nervensystems und der metabolischen Aktivität beitragen. Diese Forschung könnte klinische Atemtechniken zur Behandlung des autonomen Nervensystems und anderer Störungen unterstützen.
Reduziertes Krebsrisiko bei Aufnahme von Kreatin
Die Studie analysiert die Beziehung zwischen der Aufnahme von Kreatin in der Nahrung und dem Krebsrisiko unter Verwendung von Daten des National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) von 2007 bis 2018. Aus den Daten von 25.879 Teilnehmern im Alter