In dieser doppelblinden, randomisiert-kontrollierten Studie mit 80 heterosexuellen Paaren (N=160, Durchschnittsalter 27,6 Jahre) wurden 4 kleine Blasenwunden am Unterarm präpariert. Die Teilnehmer erhielten über 7 Tage zweimal täglich intranasales Oxytocin oder Placebo und führten entweder eine positive Partnerinteraktion (Partner Appreciation Task) durch oder nicht. Die Wundheilung wurde nach 24 Stunden und 7 Tagen beurteilt, und Speichelproben für Cortisolanalysen wurden sechsmal täglich erhoben (insgesamt 5760 Messpunkte). Paare, die Oxytocin erhielten und positive Interaktionen sowie tägliche Zärtlichkeiten oder sexuelle Aktivität zeigten, wiesen eine signifikant bessere Wundheilung (p-Werte um 0,04) und eine Reduktion der Wundschwere auf. Darüber hinaus war eine höhere sexuelle Aktivität mit niedrigeren täglichen Cortisolwerten verbunden (p=0,005). Diese Befunde unterstreichen die Bedeutung von neuroendokriner Stressreduktion und körperlicher Intimität für die Förderung der physiologischen Heilung und könnten Grundlage für zukünftige therapeutische Ansätze sein, die soziale und hormonelle Faktoren kombinieren.
Hochintensives Intervalltraining bei rheumatoider Arthritis
Diese zweigleisige, multizentrische, randomisierte, kontrollierte Studie mit 87 Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA), davon 86% Frauen im Alter von 20 bis 60 Jahren, untersuchte die Wirkung von HIIT und Krafttraining auf die kardiovaskuläre Gesundheit und Fitness. Die Interventionsgruppe (IG) führte