In einer randomisierten, teilweise verblindeten Studie mit 770 Erwachsenen mit mittelschweren bis starken chronischen Rückenschmerzen unter einer Opioidbehandlung (mindestens 15 mg Morphin-Äquivalent pro Tag für mindestens 3 Monate) wurden die Effekte einer 8-wöchigen MBT-Gruppe (mindfulness-based therapies) und einer CBT-Gruppe (cognitive behavioral) verglichen. Die gemessenen Primärendpunkte waren Schmerzintensität (Brief Pain Inventory) und funktionelle Einschränkungen (Oswestry Disability Index). Sekundäre Endpunkte umfassten gesundheitsbezogene Lebensqualität und Opioiddosis. Über einen Beobachtungszeitraum von 12 Monaten verbesserten sich beide Gruppen signifikant bei Schmerz und Funktion, ebenso verringerte sich die Opioiddosis. Die statistische Analyse zeigte keine signifikanten Unterschiede zwischen MBT und CBT, was auf eine Nichtunterlegenheit der Achtsamkeits-Therapie hinweist. Die Ergebnisse unterstreichen das Potenzial beider Methoden als sichere und wirksame psychologische Ansätze zur Behandlung von chronischen Rückenschmerzen unter Opioidtherapie.
Radiale extrakorporale Stoßwellentherapie bei Rotatorenmanschettenverletzungen
In der Studie wurden 60 Patienten mit Rotatorenmanschettenverletzungen ohne vollständigen Riss randomisiert entweder zur radialen extrakorporalen Stoßwellentherapie (rESWT) oder zur Behandlung mit physikalischen Therapieverfahren (PTMs) zugewiesen. Die Ergebnisse zeigten, dass die rESWT-Gruppe signifikant höhere ASES-Score und niedrigere VAS-Schmerzwerte im Vergleich