Diese Studie untersuchte die Wirksamkeit von Open-Label-Placebos (OLP) bei Frauen mit prämenstruellem Syndrom (PMS) oder prämenstrueller dysphorischer Störung. Insgesamt nahmen 150 Frauen an der randomisierten, kontrollierten Studie in der Schweiz zwischen 2018 und 2020 teil. Die Teilnehmerinnen wurden in drei Gruppen aufgeteilt: übliche Behandlung (TAU), OLP ohne Behandlungsrationale (OLP-) und OLP mit Behandlungsrationale (OLP+). Die Ergebnisse zeigten, dass die symptomintensität für OLP+ im Vergleich zu den anderen Gruppen signifikant verringert war. Die OLP+ Gruppe wies auch eine geringere Interferenz mit täglichen Aktivitäten auf. Die Studie kam zu dem Schluss, dass OLP mit einer Behandlungsrationale ein effektives, sicheres und akzeptables Behandlungsinstrument für PMS ist.
Integration von Mind-Body-Medizin in die Sportmedizin
Der Artikel beschreibt, wie sich die Sportmedizin, die über ein erhebliches gesundheitserhaltendes Potenzial verfügt, von einer überwiegend auf den Wettkampfsport konzentrierten diagnostischen Disziplin zu einem ganzheitlichen, konservativen und multidisziplinären Therapieansatz entwickelt. Besonders die Integration von Mind-Body-Medizin wird als vielversprechender Ansatz