Diese Studie untersuchte die Wirksamkeit von Open-Label-Placebos (OLP) bei Frauen mit prämenstruellem Syndrom (PMS) oder prämenstrueller dysphorischer Störung. Insgesamt nahmen 150 Frauen an der randomisierten, kontrollierten Studie in der Schweiz zwischen 2018 und 2020 teil. Die Teilnehmerinnen wurden in drei Gruppen aufgeteilt: übliche Behandlung (TAU), OLP ohne Behandlungsrationale (OLP-) und OLP mit Behandlungsrationale (OLP+). Die Ergebnisse zeigten, dass die symptomintensität für OLP+ im Vergleich zu den anderen Gruppen signifikant verringert war. Die OLP+ Gruppe wies auch eine geringere Interferenz mit täglichen Aktivitäten auf. Die Studie kam zu dem Schluss, dass OLP mit einer Behandlungsrationale ein effektives, sicheres und akzeptables Behandlungsinstrument für PMS ist.
Menstruation beeinflusst Verletzungsschwere bei Fußballerinnen
Diese epidemiologische Beobachtungsstudie analysierte 852 Menstruationszyklen und 80 Verletzungen bei 33 weiblichen Elite-Fußballspielerinnen von 2019 bis 2023. Die Verletzungsinzidenz betrug insgesamt 6,42 pro 1000 Trainings- und Spielstunden, ohne signifikante Unterschiede zwischen der Menstruations- (5,46 pro 1000 h) und der Nicht-Menstruationsphase