Die Meta-Analyse fasst Daten aus 54 Effektschätzungen zusammen und zeigt, dass Mitgefühl für andere signifikant positiv mit verschiedenen Facetten des Wohlbefindens assoziiert ist, darunter psychisches, kognitives und soziales Wohlbefinden sowie positive Affekte. Der Zusammenhang ist moderat (r = 0,26) und unabhängig von Alter, Geschlecht oder geografischer Region. Weniger stark war der Effekt beim negativen Affekt. Zusätzlich wurden sechs Effektschätzungen aus Interventionsstudien ausgewertet, die Mitgefühls-Training untersuchten. Hier zeigen sich moderate Verbesserungen im Wohlbefinden, was erste Hinweise auf eine kausale Wirkung gibt. Allerdings fehlen konsistente Kontrollgruppenvergleiche, sodass endgültige kausale Schlussfolgerungen aktuell noch eingeschränkt sind. Die Analyse unterstreicht, dass Mitgefühl für andere eine eigenständige und bedeutende Ressource für das Wohlbefinden darstellt.
Mediterrane Diät und adipositasbedingte Krebserkrankungen
Diese prospektive Kohortenstudie analysierte Daten aus der European Prospective Investigation Into Cancer and Nutrition (EPIC) Studie, die von 1992 bis 2000 Teilnehmer im Alter von 35 bis 70 Jahren aus 10 europäischen Ländern rekrutierte. Die Forscher untersuchten den Zusammenhang zwischen