Die Meta-Analyse fasst Daten aus 54 Effektschätzungen zusammen und zeigt, dass Mitgefühl für andere signifikant positiv mit verschiedenen Facetten des Wohlbefindens assoziiert ist, darunter psychisches, kognitives und soziales Wohlbefinden sowie positive Affekte. Der Zusammenhang ist moderat (r = 0,26) und unabhängig von Alter, Geschlecht oder geografischer Region. Weniger stark war der Effekt beim negativen Affekt. Zusätzlich wurden sechs Effektschätzungen aus Interventionsstudien ausgewertet, die Mitgefühls-Training untersuchten. Hier zeigen sich moderate Verbesserungen im Wohlbefinden, was erste Hinweise auf eine kausale Wirkung gibt. Allerdings fehlen konsistente Kontrollgruppenvergleiche, sodass endgültige kausale Schlussfolgerungen aktuell noch eingeschränkt sind. Die Analyse unterstreicht, dass Mitgefühl für andere eine eigenständige und bedeutende Ressource für das Wohlbefinden darstellt.
Prävention von rheumatoider Arthritis
Diese prospektive Kohortenstudie mit 363.211 Erwachsenen über 12,5 Jahre zeigt, dass ein gesundes Schlafmuster das Risiko für rheumatoide Arthritis (RA) unabhängig von genetischen Faktoren senkt. Der angepasste Hazard Ratio (HR) für gesunder Schlaf liegt bei 0.79. Zudem wurde eine nicht-lineare