Die Studie verfolgte das Ziel, die Veränderungen der freien Testosteron- und Cortisol-Konzentrationen nach Masturbation zu analysieren. In einer dreigeteilten, einfach-verblindeten Cross-Over-Studie wurden die Effekte der Masturbation mit visuellem Stimulus mit einem visuellen Stimulus ohne Masturbation und der natürlichen hormonellen Kinetik von gesunden jungen Männern verglichen. Es wurde ein signifikanter Anstieg der freien Testosteronkonzentrationen nach Masturbation (p < 0.01) und visuellem Stimulus (p < 0.05) festgestellt, während keine Veränderungen in den Verhältnissen von Gesamt-Testosteron, freiem Testosteron und Cortisol beobachtet wurden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Masturbation möglicherweise die Konzentration an freiem Testosteron beeinflussen kann, es sind jedoch weitere Studien mit größeren Stichproben erforderlich, um diese Ergebnisse zu bestätigen.
Unterschätzte Rolle von Übergewicht bei Darmkrebsfällen
Diese bevölkerungsbasierte Fall-Kontroll-Studie analysierte 7098 Fälle von Darmkrebs (CRC) und 5757 alters- und geschlechtsangepasste Kontrollen. Unter Verwendung multivariater logistischer Regressionen wurden die Zusammenhänge zwischen dem Body-Mass-Index (BMI) und dem CRC-Risiko untersucht, sowohl vor als auch nach der Berücksichtigung von Gewichtsverlust