Die Studie verfolgte das Ziel, die Veränderungen der freien Testosteron- und Cortisol-Konzentrationen nach Masturbation zu analysieren. In einer dreigeteilten, einfach-verblindeten Cross-Over-Studie wurden die Effekte der Masturbation mit visuellem Stimulus mit einem visuellen Stimulus ohne Masturbation und der natürlichen hormonellen Kinetik von gesunden jungen Männern verglichen. Es wurde ein signifikanter Anstieg der freien Testosteronkonzentrationen nach Masturbation (p < 0.01) und visuellem Stimulus (p < 0.05) festgestellt, während keine Veränderungen in den Verhältnissen von Gesamt-Testosteron, freiem Testosteron und Cortisol beobachtet wurden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Masturbation möglicherweise die Konzentration an freiem Testosteron beeinflussen kann, es sind jedoch weitere Studien mit größeren Stichproben erforderlich, um diese Ergebnisse zu bestätigen.
Antidepressiver Effekt von Ganzkörper-Hyperthermie
Angesichts des Bedarfs an neuen Antidepressiva, die über spezifische Mechanismen wirken, wurde in dieser Studie der Zusammenhang zwischen dem antientzündlichen IL-6 Signalweg und den antidepressiven Effekten der Ganzkörper-Hyperthermie untersucht. In einer doppelt verblindeten Studie mit 34 Teilnehmern wurde die Wirkung