Die Studie verfolgte das Ziel, die Veränderungen der freien Testosteron- und Cortisol-Konzentrationen nach Masturbation zu analysieren. In einer dreigeteilten, einfach-verblindeten Cross-Over-Studie wurden die Effekte der Masturbation mit visuellem Stimulus mit einem visuellen Stimulus ohne Masturbation und der natürlichen hormonellen Kinetik von gesunden jungen Männern verglichen. Es wurde ein signifikanter Anstieg der freien Testosteronkonzentrationen nach Masturbation (p < 0.01) und visuellem Stimulus (p < 0.05) festgestellt, während keine Veränderungen in den Verhältnissen von Gesamt-Testosteron, freiem Testosteron und Cortisol beobachtet wurden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Masturbation möglicherweise die Konzentration an freiem Testosteron beeinflussen kann, es sind jedoch weitere Studien mit größeren Stichproben erforderlich, um diese Ergebnisse zu bestätigen.
Angeleitetes Training bei Brust-, Kolorektal- und Prostatakrebs
Dass Training positive Auswirkungen, gerade auch bei Patienten mit Krankheiten hat, ist hinlänglich bekannt.Zu interessanten Ergebnissen im Krebs-Bereich kommt die hier vorgestellte Metaanalyse, die zeigt, dass höhere Niveaus an körperlicher Aktivität nach der Krebsdiagnose signifikant mit einer verbesserten Überlebensrate bei