In der Studie wurden 31 übergewichtige Frauen über jeweils 2 Wochen entweder mit frühem TRE (eTRE) oder spätem TRE (lTRE) unter isokalorischen Bedingungen (gleiche Kalorienmenge) untersucht. Die Teilnehmer hielten ihre gewohnte Ernährung und körperliche Aktivität bei und zeigten eine hohe Einhaltung der Essenszeiten. Die Insulinsensitivität zeigte keine signifikanten Unterschiede zwischen eTRE und lTRE (Differenz -0.07; 95%-CI: -0.77 bis 0.62; P=0.60). Auch Glukose-, Lipid-, Entzündungs- und oxidativer Stressmarker blieben unverändert. Gewichtsverluste waren gering (eTRE: -1,08 kg, lTRE: -0,44 kg), und beim späteren TRE (lTRE) wurde eine Verschiebung der zirkadianen Phase bei Immunzellen (+24 Minuten) und Schlafmitte (+15 Minuten, P<0.001) beobachtet. Trotz dieser internen Rhythmusveränderungen zeigten sich keine klinisch relevanten Verbesserungen der kardiometabolischen Gesundheit. Die Ergebnisse legen nahe, dass TRE ohne Kalorienrestriktion zwar zirkadiane Uhren moduliert, jedoch keine signifikanten metabolischen Vorteile bei Übergewicht bietet.
Peters B, Schwarz J, Schuppelius B, Ottawa A, Koppold DA, Weber D, Steckhan N, Mai K, Grune T, Pfeiffer AFH, Michalsen A, Kramer A, Pivovarova-Ramich O. Intended isocaloric time-restricted eating shifts circadian clocks but does not improve cardiometabolic health in women with overweight. Sci Transl Med. 2025 Oct 29;17(822):eadv6787. doi: 10.1126/scitranslmed.adv6787. Epub 2025 Oct 29. PMID: 41160666.