Die LISA-Studie führte eine randomisierte kontrollierte Untersuchung mit 451 älteren Erwachsenen an einem dänischen Universitätsklinikum durch. Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt: schweres Widerstandstraining (HRT), moderates Training (MIT) und eine Kontrollgruppe ohne Training (CON). Über einen Zeitraum von 4 Jahren nach Studienbeginn (inklusive 1 Jahr Trainingsintervention) wurden die Muskelkraft und Körperzusammensetzung mehrfach evaluiert. Die Hauptergebnisse zeigten, dass die isometrische Beinkraft der HRT-Gruppe im Durchschnitt konstant erhalten blieb (Baseline: 149,7 ± 51,5 Nm, nach 4 Jahren: 151,5 ± 51,1 Nm), während in den MIT- und CON-Gruppen ein signifikanter Rückgang zu beobachten war. Der signifikante Gruppen-Zeit-Effekt (F6,1049=8,607, p<0,001) unterstreicht die nachhaltigen Vorteile intensiven Widerstandstrainings in dieser Altersgruppe. Die Forschung hebt hervor, dass ein Jahr belastungsintensives Krafttraining die Muskelkraft bei älteren Personen am Rentenalter nachhaltig bewahren kann.
Negative soziale Bindungen als Risikofaktoren für beschleunigtes biologisches Altern und Multimorbidität
Die Studie analysiert anhand von Ego-Netzwerkdaten und DNA-Methylierungs-basierten epigenetischen Uhren (DunedinPACE und GrimAge2), wie negative soziale Beziehungen („Hassler“) biologisches Altern beschleunigen und mit verschiedenen Gesundheitsparametern verknüpft sind. Rund 30 % der Befragten geben an, mindestens eine negative Bezugsperson im Netzwerk