Diese kontrollierte Labor-Pilotstudie untersuchte die Auswirkungen von 4 Minuten hochintensivem Intervalltraining (HIIT) auf die Zusammensetzung von plättchenreichem Plasma (PRP) bei zehn gesunden Freiwilligen. Die Teilnehmer absolvierten dabei ein Training auf einem stationären Fahrrad nach dem Tabata-Protokoll. Die Ergebnisse zeigten, dass der Thrombozytenanteil im PRP nach dem Training signifikant von 367,4 ± 57,5 k/μL auf 497,7 ± 93,3 k/μL anstieg. Zudem stieg die Konzentration von Transforming Growth Factor (TGF)-β signifikant von 8237,2 ± 7676,5 pg/mL auf 21 535,7 ± 4062,6 pg/mL an. Andere Zellkomponenten und Wachstumsfaktoren, wie PDGF, IGF-1 und VEGF, zeigten keine signifikanten Änderungen. Die Studie deutet darauf hin, dass selbst kurze hochintensive Übungen das Potenzial haben, die bioaktiven Eigenschaften von PRP zu verbessern.
Orthesen können Schmerzen lindern und Mobilität verbessern
Die Behandlung von Wirbelsäulenverletzungen mit Bandagen und Orthesen wird bislang wenig evidenzbasiert betrachtet. Prof. Dr. med. Bernd Greitemann erläutert jedoch auf dem 16. Zeulenrodaer Kongress, dass insbesondere Menschen ab 60/65 Jahren mit osteoporotischen Wirbelfrakturen von einer Drei-Punkt-Abstützung durch Orthesen profitieren.