Insgesamt wurden 63 Studien mit 81 Meta-Analysen, 1079 Einzelstudien und 79.551 Teilnehmern einbezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass Bewegung (Exercise) depressive Symptome um einen standardisierten Mittelwert von -0,61 (95 % CI -0,69 bis -0,54) und Angstsymptome um -0,47 (95 % CI -0,59 bis -0,36) reduziert. Aerobes Training hatte den stärksten Einfluss auf beide Symptome. Besonders junge Erwachsene (18-30 Jahre) und postnatale Frauen profitierten am meisten von Bewegung im Hinblick auf depressive Symptome. Gruppen- und betreute Trainingssettings führten zu größeren Verbesserungen der Depression. Für die Reduktion von Angst waren kürzere und weniger intensive Trainings besonders wirksam. Die Studie unterstreicht, dass bewegungsbasierte Interventionen vielfältig und anpassbar sind und eine evidenzbasierte, kosteneffiziente Unterstützung für Menschen mit Depression und Angst bieten können.
Krebssterblichkeit in Europa 2024 mit Fokus Darmkrebs
In dieser Studie wurden Krebssterblichkeitszahlen für 2024 für die EU, ihre fünf bevölkerungsreichsten Länder und das Vereinigte Königreich vorhergesagt, mit einem Schwerpunkt auf der Mortalität durch Darmkrebs (CRC). Basierend auf Daten zur Krebssterblichkeit und Bevölkerungszahlen von der WHO und Eurostat