Insgesamt wurden 63 Studien mit 81 Meta-Analysen, 1079 Einzelstudien und 79.551 Teilnehmern einbezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass Bewegung (Exercise) depressive Symptome um einen standardisierten Mittelwert von -0,61 (95 % CI -0,69 bis -0,54) und Angstsymptome um -0,47 (95 % CI -0,59 bis -0,36) reduziert. Aerobes Training hatte den stärksten Einfluss auf beide Symptome. Besonders junge Erwachsene (18-30 Jahre) und postnatale Frauen profitierten am meisten von Bewegung im Hinblick auf depressive Symptome. Gruppen- und betreute Trainingssettings führten zu größeren Verbesserungen der Depression. Für die Reduktion von Angst waren kürzere und weniger intensive Trainings besonders wirksam. Die Studie unterstreicht, dass bewegungsbasierte Interventionen vielfältig und anpassbar sind und eine evidenzbasierte, kosteneffiziente Unterstützung für Menschen mit Depression und Angst bieten können.
Langsamer oder schneller Gewichtsverlust – Auswirkungen auf Bodybuilder
Diese Studie analysierte 26 männliche Elite-Bodybuilder, die zwei verschiedene Gewichtsverlustmethoden über 6 Wochen anwendeten: eine schnelle und eine langsame Methode. Die Ergebnisse zeigten, dass der langsame Gewichtsverlust (experimentelle Gruppe) die Muskelmasse während der Diät besser aufrechterhielt, während beim schnellen Gewichtsverlust