Eine zwölfwöchige Studie mit 64 Erwachsenen im Alter von 45 bis 65 Jahren untersuchte die Effekte einer Kreatinsupplementierung (10 g/Tag) mit und ohne begleitendes Training und Ernährungsintervention. Ohne zusätzliche Intervention steigerte Kreatin die fettfreie Masse, Muskelkraft und muskuläre Ausdauer. Zudem verbesserten sich ausgewählte Blutfettwerte, der HbA1c-Wert sank und einzelne Parameter der kognitiven Funktion und Gedächtnisleistung zeigten positive Veränderungen. In Kombination mit Training und Gewichtsreduktionsdiät führte Kreatin zu einer stärkeren Reduktion des Körperfettanteils bei gleichzeitigem Erhalt beziehungsweise Aufbau von Muskelmasse sowie Verbesserungen von Kraft, Ausdauer und ausgewählten kognitiven Parametern. Die Supplementierung wurde gut vertragen. Die metabolischen und kognitiven Ergebnisse sind jedoch explorativ und bedürfen weiterer Bestätigung.
Intranasales Oxytocin und körperliche Intimität fördern Wundheilung und reduzieren Stresshormone
In dieser doppelblinden, randomisiert-kontrollierten Studie mit 80 heterosexuellen Paaren (N=160, Durchschnittsalter 27,6 Jahre) wurden 4 kleine Blasenwunden am Unterarm präpariert. Die Teilnehmer erhielten über 7 Tage zweimal täglich intranasales Oxytocin oder Placebo und führten entweder eine positive Partnerinteraktion (Partner Appreciation