Die systematische Überprüfung und Meta-Analyse untersuchte die globale Empirie zur Vermeidung medizinischer Informationen und stellte fest, dass fast 30 % der Teilnehmer Informationen über Gesundheitszustände vermeiden. Am häufigsten wurde die Vermeidung bei Alzheimer (41 %) und Huntington (40 %) beobachtet, während sie für Diabetes (24 %) am niedrigsten war. Die stärksten Prädiktoren waren kognitive Faktoren wie Informationsüberflutung, wahrgenommenes Stigma, Selbstwirksamkeit und Vertrauen in das Medizinsystem. Die Studie hebt hervor, dass zukünftige Forschungen notwendig sind, um die psychologischen und medizinischen Auswirkungen dieser Vermeidungsstrategie zu verstehen.
Offer K, Oglanova N, Oswald L, Hertwig R. Prevalence and predictors of medical information avoidance: a systematic review and meta-analysis. Ann Behav Med. 2025 Jan 4;59(1):kaaf058. doi: 10.1093/abm/kaaf058. PMID: 40795090; PMCID: PMC12342947.