Muskelverletzungen sind eine der häufigsten muskuloskelettalen Erkrankungen bei Sportlern und führen zu erheblichen Ausfällen. Ultraschall (US) bietet durch seine geringe Kosten, Zugänglichkeit, Portabilität und Echtzeitmöglichkeiten erhebliche Vorteile in der Beurteilung dieser Verletzungen. Die Überprüfung bietet eine umfassende Synthese der aktuellen Evidenz zu anatomischen, technischen und klinischen Aspekten der diagnostischen Ultraschalluntersuchung bei sportbedingten Muskelverletzungen. Wichtige Themen umfassen die Unterscheidung zwischen direkten und indirekten Verletzungsmechanismen, Klassifikationssysteme, prognostische Indikatoren und häufige Komplikationen wie Fibrose, Hämatom und Myositis ossificans. Darüber hinaus wird ein praxisnaher, schrittweiser Ansatz zur Durchführung und Berichterstellung von Ultraschalluntersuchungen vorgestellt, der anatomische Details und funktionelle Beurteilungen umfasst, um individuelle Entscheidungen zur Rückkehr in den Sport zu unterstützen. Trotz einiger Einschränkungen bleibt der Ultraschall ein Eckpfeiler der bildgebenden Diagnostik in der Sportmedizin, wobei neue Technologien, einschließlich fortschrittlicher Bildgebungstechniken, vielversprechende Möglichkeiten zur Verbesserung der diagnostischen Genauigkeit und Optimierung klinischer Ergebnisse bieten.
Intramuskuläres Fettgewebe beeinflusst kardiovaskuläres Risiko
Diese Studie analysiert den Einfluss der intermuskulären Fettgewebsinfiltration (IMAT) auf die koronare Mikrozirkulationsstörung (CMD) und kardiovaskuläre Ereignisse bei 669 Patienten. Eine erhöhte IMAT war signifikant mit einer verringerten koronaren Flussreserve (CFR) und einem erhöhten Risiko für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse (MACE)