Diese multizentrische randomisierte Studie verglich bei 64 jugendlichen Athleten mit aktiver lumbaler Spondylolyse (Alter ca. 14 Jahre) zwei Strategien: sofortiger Beginn der Physiotherapie (innerhalb 7 Tage) versus Ruhephase vor Therapiebeginn. Die primären Endpunkte waren Schmerz und funktionelle Einschränkung gemessen mit der Micheli Functional Scale zu Baseline, 1, 3 und 12 Monaten. Nach einem Monat zeigte die sofortige PT-Gruppe signifikante Verbesserungen in Schmerz und Funktion mit einer mittleren Differenz von 21,3 Punkten auf der Skala (95%-KI 13,9 bis 28,7; p<0,001) gegenüber der Ruhegruppe. Außerdem kehrten die Patienten der PT-Gruppe im Median 38 Tage früher zum Sport zurück (p<0,001). Über 12 Monate traten Rückfälle von Rückenschmerzen in der PT-Gruppe nur bei 3% der Teilnehmer auf, verglichen mit 29% in der Ruhegruppe (p=0,01). Es gab keine unerwünschten Ereignisse. Die Studie empfiehlt daher, nach Diagnosestellung einer aktiven lumbalen Spondylolyse sofort mit Physiotherapie zu beginnen, um bessere und schnellere Rehabilitationserfolge zu erzielen.
Verbesserung der PRP-Zusammensetzung durch Blood flow restriction (BFR)
Diese randomisierte kontrollierte Pilotstudie untersucht die Wirkung von bilateralen Knieextensions unter Blood flow restriction (BFR) auf die Zusammensetzung von plättchenreichem Plasma (PRP). Die Studie umfasst zwei Gruppen: Die Interventionsgruppe, die BFR während der Knieextensions erhält, und die Kontrollgruppe, die diese