Die Studie untersuchte, ob regelmäßige kurze Bewegungspausen im Alltag praktikabel sind und das psychische Wohlbefinden verbessern können. Insgesamt nahmen 19.342 Erwachsene an einer zweiwöchigen Intervention teil, die in einen interaktiven Podcast integriert war; 11.484 Personen begannen das Programm. Die Teilnehmenden machten jeweils fünfminütige Spaziergänge alle 30, 60 oder 120 Minuten. Alle drei Varianten wurden hinsichtlich Umsetzbarkeit, Akzeptanz und Eignung positiv bewertet. Gleichzeitig verbesserten sich in allen Gruppen die psychosozialen Ergebnisse: Müdigkeit und negative Stimmung nahmen ab, während die positive Stimmung zunahm. Häufigere Bewegungspausen führten dabei zu stärkeren Effekten. Die größten Verbesserungen zeigten sich bei Pausen alle 30 Minuten, während stündliche Pausen den besten Kompromiss zwischen Wirksamkeit und praktischer Umsetzbarkeit boten. Insgesamt sprechen die Ergebnisse dafür, dass regelmäßige kurze Bewegungspausen eine realistische und wirksame Maßnahme darstellen, um die negativen Folgen langen Sitzens im Alltag zu verringern.
Frozen Shoulder – Metabolisches Profil, Schmerz und Funktionalität
Diese Querschnittsstudie analysiert den Zusammenhang zwischen metabolischen Profilen und der klinischen Symptomatik bei Patienten mit Frozen Shoulder (adhäsive Kapsulitis). Die Ergebnisse zeigen signifikante negative Korrelationen zwischen den Leberenzymen AST, ALT, GGT und dem Schilddrüsen-stimulierenden Hormon (TSH) mit Schmerz und Funktionalität.