Das zirkadiane System beeinflusst zahlreiche physiologische Prozesse über einen 24-Stunden-Rhythmus und ist entscheidend für die Aufrechterhaltung kardiometabolischer Gesundheit. Störungen dieser Rhythmen, ausgelöst durch ungünstige Lichtverhältnisse, falsche Essenszeiten, unregelmäßigen Schlaf oder fehlende sportliche Betätigung, erhöhen nachweislich das Risiko für metabolische Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Stellungnahme fasst die aktuellen Erkenntnisse zusammen und betont die Bedeutung gezielter Interventionen wie morgendlicher Lichtexposition, Vermeidung von Licht bei Nacht sowie zeitlich abgestimmtem Schlaf, Ernährung und Bewegung. Die Autoren fordern, dass Klinik, Forschung und Politik modifizierbare Verhaltensweisen zur Stärkung der zirkadianen Gesundheit identifizieren und umsetzen, um somit die kardiometabolische Leidenslast zu senken.
Psychologische Faktoren, Prähabilitation und chirurgische Ergebnisse
Die Studie untersucht die Bedeutung von psychologischen Faktoren und prähabilitativen Maßnahmen für chirurgische Ergebnisse, insbesondere bei Krebspatienten. Dabei wird ein multimodales Online-Prähabilitationsprogramm vorgestellt, das darauf abzielt, die physischen und mentalen Voraussetzungen der Patienten vor einer Operation zu verbessern. Erste Ergebnisse