Das zirkadiane System beeinflusst zahlreiche physiologische Prozesse über einen 24-Stunden-Rhythmus und ist entscheidend für die Aufrechterhaltung kardiometabolischer Gesundheit. Störungen dieser Rhythmen, ausgelöst durch ungünstige Lichtverhältnisse, falsche Essenszeiten, unregelmäßigen Schlaf oder fehlende sportliche Betätigung, erhöhen nachweislich das Risiko für metabolische Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Stellungnahme fasst die aktuellen Erkenntnisse zusammen und betont die Bedeutung gezielter Interventionen wie morgendlicher Lichtexposition, Vermeidung von Licht bei Nacht sowie zeitlich abgestimmtem Schlaf, Ernährung und Bewegung. Die Autoren fordern, dass Klinik, Forschung und Politik modifizierbare Verhaltensweisen zur Stärkung der zirkadianen Gesundheit identifizieren und umsetzen, um somit die kardiometabolische Leidenslast zu senken.
Hafer und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
In dieser systematischen Übersichtsarbeit wurden 74 randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) mit insgesamt 4937 Teilnehmern untersucht. Die Ergebnisse zeigen signifikante Verbesserungen bei den Cholesterinwerten (gesamt und LDL), dem Körpergewicht und dem Taillenumfang bei den Teilnehmern, die Hafer-Supplementierungen (Oat supplementation interventions (OSIs))