Das zirkadiane System beeinflusst zahlreiche physiologische Prozesse über einen 24-Stunden-Rhythmus und ist entscheidend für die Aufrechterhaltung kardiometabolischer Gesundheit. Störungen dieser Rhythmen, ausgelöst durch ungünstige Lichtverhältnisse, falsche Essenszeiten, unregelmäßigen Schlaf oder fehlende sportliche Betätigung, erhöhen nachweislich das Risiko für metabolische Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Stellungnahme fasst die aktuellen Erkenntnisse zusammen und betont die Bedeutung gezielter Interventionen wie morgendlicher Lichtexposition, Vermeidung von Licht bei Nacht sowie zeitlich abgestimmtem Schlaf, Ernährung und Bewegung. Die Autoren fordern, dass Klinik, Forschung und Politik modifizierbare Verhaltensweisen zur Stärkung der zirkadianen Gesundheit identifizieren und umsetzen, um somit die kardiometabolische Leidenslast zu senken.
Gewichtsmanagement durch Mahlzeiten-Ersatz-Therapie in der Arztpraxis
Hintergrund der Studie ist die zunehmende Adipositas-Morbidität und ihre Begleiterkrankungen, die dringend alltagstaugliche Therapieansätze erfordern. Das vorgestellte Programm ist überregional, zeitlich unlimitiert und beratergestützt in Arztpraxen implementiert. Schwerpunkte sind eine verhaltensorientierte Ernährungsumstellung ergänzt durch Entspannungs- und Bewegungseinheiten. Die Mahlzeitenersatz-Therapie basiert