Die Studie analysierte 430 kommensale E. coli-Isolate auf ihre Fähigkeit, das Wachstum eines multiresistenten E. coli-Stamms in einem 10:1-Verhältnis in isolierten Blinddarm-Inhalten von keimfreien Mäusen zu hemmen. Nur eine Untergruppe dieser Stämme zeigte eine signifikante hemmende Wirkung. In sowohl prophylaktischen als auch therapeutischen Mausmodellen wurde der Schutz vor Darmkolonisation durch ausgewählte E. coli-Stämme (z. B. MR102) bestätigt, mit signifikanten Reduktionen der MDR-E. coli-Besiedlung. Die schützende Wirkung ist abhängig vom mikrobiellen Kontext und geht mit einer erhöhten mikrobiellen Diversität einher. Bioinformatische und experimentelle Untersuchungen zeigten, dass direkte und indirekte Konkurrenz um unterschiedliche Zuckerarten eine entscheidende Rolle bei der Nischenausschließung spielt. Ergänzend erhöhte die Ko-Kolonisation mit Klebsiella oxytoca den Schutz gegen unterschiedliche MDR E. coli-Stämme und weitere multiresistente Enterobacteriaceae, was die Entwicklung metabolisch komplementärer Probiotika der nächsten Generation nahelegt. Die Studie bietet eine neuartige Strategie zur Darmdekolonisation multiresistenter Pathogene durch gezielten Einsatz metabolisch kompatibler Kommensalen.
Schlafgewohnheiten und Anfälligkeit für Erkältungen
In dieser Studie wurden 153 gesunde Erwachsene (21–55 Jahre) über 14 Tage täglich zu ihrer Schlafdauer und Schlaf-Effizienz befragt. Anschließend wurden sie einem Rhinovirus ausgesetzt und fünf Tage auf Erkältungssymptome überwacht. Teilnehmer, die durchschnittlich weniger als 7 Stunden schliefen, hatten