Die Studie untersuchte 140 Teilnehmer mit einem degenerativen Meniskusriss und minimalen oder keinen radiographischen Anzeichen einer Kniearthrose. Die Teilnehmer wurden zufällig entweder der Gruppe, die einer arthroskopischen Teilmeniskektomie (APM) unterzogen wurde, oder der Gruppe, die eine 12-wöchige Bewegungstherapie erhielt, zugeteilt. Der Hauptfokus lag auf der Progression der Kniearthrose, gemessen mit dem OARSI-Atlas-Gesamtscore. Nach 10 Jahren zeigte die APM-Gruppe eine etwas höhere Progression der Kniearthrose (0.39 Punkte im OARSI-Score), allerdings ohne klinisch relevanten Unterschied zu der Übungsgruppe. Die Häufigkeit der radiographischen Kniearthrose betrug 23% in der APM-Gruppe gegenüber 20% in der Übungsgruppe. Beide Behandlungsansätze führten zu einer Verbesserung der schmerz- und funktionsbezogenen Patientenberichte und zeigten keine relevanten Unterschiede in der isokinetischen Kniekraft.
Optimierung präoperativer Erwartungen zur Reduktion von postoperative Schmerzen
Die Studie adressiert die häufige Problematik persistierender postoperative Schmerzen nach totaler Hüftendoprothese (THA), einer gängigen Behandlung bei Hüftarthrose. Ziel ist es, mithilfe zweier Interventionen – empathischer Arztgespräche (aDOC) zur Stärkung der Selbstwirksamkeit und eines Beobachtungsvideo-Trainings mit einem Modellpatienten (Video) –